Autos Betriebsanleitungen

Seat Leon: Airbag-System - Sicher ist sicher - Seat Leon BetriebsanleitungSeat Leon: Airbag-System

Grundsätzliches

Warum den Sicherheitsgurt tragen und die richtige Sitzposition einnehmen?

Damit die auslösenden Airbags die beste Schutzwirkung erzielen können, muss der Sicherheitsgurt immer richtig getragen und die richtige Sitzposition eingenommen werden.

Bevor Sie losfahren, beachten Sie zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherheit der Insassen Folgendes:
– Tragen Sie den Sicherheitsgurt immer richtig.

– Stellen Sie den Fahrersitz und das Lenkrad richtig ein.

– Stellen Sie den Beifahrersitz richtig ein.

– Stellen Sie die Kopfstütze richtig ein.

– Benutzen Sie das richtige Kinderrückhaltesystem, um Kinder in Ihrem Fahrzeug zu schützen.

Das Entfalten des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Geschwindigkeit. Haben Sie in diesem Augenblick eine falsche Sitzposition eingenommen, können Sie sich lebensgefährliche Verletzungen zuziehen.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass alle Insassen eine richtige Sitzposition während der Fahrt beibehalten.

Starkes Bremsen kurz vor einem Unfall kann bewirken, dass ein nicht angegurteter Insasse nach vorne in den Bereich des auslösenden Airbags geschleudert wird. In diesem Fall kann sich der Insasse durch den auslösenden Airbag lebensgefährliche oder tödliche Verletzungen zuziehen. Dies gilt ganz besonders für Kinder.

Halten Sie immer den größtmöglichen Abstand zwischen Ihnen und dem Frontairbag ein. Dadurch können sich die Frontairbags im Falle einer Auslösung vollständig entfalten und somit eine maximale Schutzwirkung bieten.

Die wichtigsten Faktoren in Bezug auf ein Auslösen der Airbags sind: die Art des Unfalls, der Aufprallwinkel und die Fahrzeuggeschwindigkeit.

Entscheidend für die Auslösung der Airbags ist der bei der Kollision auftretende und vom Steuergerät erfasste Verzögerungsverlauf. Bleibt die während der Kollision aufgetretene und gemessene Fahrzeugverzögerung unterhalb der im Steuergerät vorgegebenen Referenzwerte, werden die Front-, Seitenund/ oder Kopfairbags nicht ausgelöst. Berücksichtigen Sie bitte, dass sichtbare noch so schwere Beschädigungen am Unfallfahrzeug kein zwingender Hinweis darauf sind, dass sich die Airbags ausgelöst haben müssten.

ACHTUNG!

• Das falsche Tragen der Sicherheitsgurte sowie jede falsche Sitzposition kann zu lebensgefährlichen oder tödlichen Verletzungen führen.

• Alle Insassen - auch Kinder -, die nicht richtig angegurtet sind, können sich lebensgefährlich oder tödlich verletzen, wenn der Airbag auslöst. Alle Kinder im Alter bis zu 12 Jahren sollten Sie stets auf den Rücksitzen transportieren.

Nehmen Sie niemals Kinder im Fahrzeug mit, wenn diese ungesichert oder nicht ihrem Gewicht entsprechend gesichert sind.

• Wenn Sie nicht angegurtet sind, sich seitwärts oder nach vorne lehnen oder eine falsche Sitzposition einnehmen, so erhöht sich die Verletzungsgefahr erheblich. Diese erhöhte Verletzungsgefahr steigert sich noch, wenn Sie in solch einem Fall vom auslösenden Airbag getroffen werden.

• Um das Verletzungsrisiko durch einen auslösenden Airbag zu reduzieren, tragen Sie den Sicherheitsgurt immer richtig.

• Stellen Sie die Vordersitze immer richtig ein.

Die Gefährlichkeit eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz

Rückwärts zur Fahrtrichtung gerichtete Kindersitze dürfen bei aktiviertem Beifahrerairbag niemals auf dem Beifahrersitz benutzt werden.

Der aktive Frontairbag auf der Beifahrerseite stellt für ein Kind eine sehr große Gefahr dar. Lebensgefährlich ist der Beifahrersitzplatz für ein Kind, wenn Sie das Kind in einem rückwärts zur Fahrtrichtung gerichteten Kindersitz transportieren. Alle Kinder im Alter bis zu 12 Jahren sollten Sie stets auf den Rücksitzen transportieren.

Ist ein rückwärtsgerichteter Kindersitz auf dem Beifahrersitz montiert, kann der Kindersitz vom auslösenden Beifahrerairbag mit einer so großen Wucht getroffen werden, dass lebensgefährliche oder tödliche Verletzungen die Folge sein können.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen dringend, Kinder auf den Rücksitzen zu transportieren. Dies ist für Kinder der sicherste Platz im Fahrzeug. Alternativ kann der Beifahrerairbag mit dem Schlüsselschalter deaktiviert werden. Benutzen Sie für den Transport des Kindes einen für das Alter und die Größe geeigneten Kindersitz.

Bei Modellversionen ohne Schlüsselschalter zur Abschaltung des Airbags müssen Sie für diese Abschaltung eine Fachwerkstatt aufsuchen.

ACHTUNG!

• Wenn auf dem Beifahrersitz ein Kindersitz montiert wird, erhöht sich im Falle eines Unfalles für das Kind das Risiko lebensgefährlicher oder tödlicher Verletzungen.

• Installieren Sie niemals einen rückwärts gerichteten Kindersitz auf dem Beifahrersitz, wenn der Beifahrerairbag aktiviert ist. Das Kind kann sich lebensgefährlich oder tödlich verletzen, wenn der Beifahrerairbag auslöst.

• Ein auslösender Beifahrerairbag kann den rückwärtsgerichteten Kindersitz treffen und diesen mit voller Wucht gegen die Tür, den Dachhimmel oder die Rückenlehne katapultieren.

• Bei Modellversionen ohne Schlüsselschalter zur Abschaltung des Airbags müssen Sie für diese Abschaltung eine Fachwerkstatt aufsuchen.

• Sollte es in Ausnahmefällen notwendig sein, ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz auf dem Beifahrersitz zu transportieren, beachten Sie unbedingt folgende Sicherheitsmaßnahmen:

− Schalten Sie den Beifahrerairbag ab, „Airbags abschalten*“.

− Der Kindersitz muss vom Kindersitzhersteller für den Gebrauch auf dem Beifahrersitz mit Front- bzw. Seitenairbag freigegeben sein.

− Folgen Sie den Montageanweisungen des Kindersitzherstellers und beachten Sie unbedingt die Warnhinweise in, „Sicherheit von Kindern“.

− Bevor Sie den Kindersitz richtig montieren, schieben Sie den Beifahrersitz ganz nach hinten, damit der größtmögliche Abstand zum Frontairbag hergestellt ist.

− Stellen Sie sicher, dass keine Gegenstände den Beifahrersitz daran hindern, ganz nach hinten geschoben zu werden.

− Die Rückenlehne des Beifahrersitzes muss sich in einer aufrechten Position befinden.

Kontrollleuchte für Airbag- und Gurtstraffer-System

Die Kontrollleuchte überwacht das Airbag- und Gurtstraffer- System.

Die Kontrollleuchte überwacht alle im Fahrzeug eingebauten Airbags und Gurtstraffer einschließlich Steuergeräte und Kabelverbindungen.

Überwachung des Airbag- und Gurtstraffer-Systems

Die Funktionsbereitschaft des Airbag- und Gurtstraffer-Systems wird dauernd elektronisch überwacht. Nach jedem Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte und am Display* des Kombiinstruments erscheint die Meldung AIRBAG / GURTSTRAFFER. einige Sekunden lang auf (Selbstdiagnose)
und am Display* des Kombiinstruments erscheint die Meldung AIRBAG / GURTSTRAFFER.

Das System muss überprüft werden, wenn die Kontrollleuchte • beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet;:

• beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet;

• nach dem Einschalten der Zündung nicht nach etwa 4 Sekunden erlischt;

• nach dem Einschalten der Zündung erlischt und wieder aufleuchtet;

• während der Fahrt aufleuchtet oder blinkt.

Im Falle einer Störung leuchtet die Kontrollleuchte dauerhaft. Außerdem erscheint in Abhängigkeit der Störung eine entsprechende Fehlermeldung für ca. 10 Sekunden im Display des Kombiinstrumentes und ein kurzes akustisches Signal ertönt. Dies sollten Sie zum Anlass nehmen, das System von einem Fachbetrieb umgehend überprüfen zu lassen.

Bei Abschaltung einer der Airbags durch eine Fachwerkstatt blinkt die Kontrollleuchte nach Durchführung der Prüfung einige Sekunden länger auf und erlischt dann, wenn keine Störung vorliegt.

ACHTUNG!

• Liegt eine Störung vor, kann das Airbag- und Gurtstraffer-System seine Schutzfunktion nicht richtig erfüllen.

• Wenn eine Störung vorliegt, sollte das System umgehend von einem Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Airbags und auch die Gurtstraffer bei einem Unfall nicht aktiviert bzw. nicht einwandfrei ausgelöst werden.

Reparatur, Pflege und Entsorgung der Airbags

Teile des Airbag-Systems sind an verschiedenen Stellen in Ihrem Fahrzeug eingebaut. Wenn Arbeiten am Airbag-System ausgeführt oder Systemteile wegen anderer Reparaturarbeiten aus- und eingebaut werden, können Teile des Airbag-Systems beschädigt werden. Dies kann zur Folge haben, dass die Airbags im Falle eines Unfalles nicht richtig oder gar nicht auslösen.

Bei Verschrottung des Fahrzeugs oder von Einzelteilen des Airbag-Systems sind unbedingt die dafür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Die Fachbetriebe und die Altfahrzeug-Entsorgungsbetriebe kennen diese Sicherheitsvorschriften.

ACHTUNG!

• Eine unsachgemäße Behandlung und selbst durchgeführte Reparaturen erhöhen das Risiko von schweren oder tödlichen Verletzungen, weil dadurch die Airbags nicht oder unerwartet auslösen können.

• Die Polsterplatte des Lenkrades und die geschäumte Oberfläche des Airbagmoduls in der Instrumententafel auf der Beifahrerseite dürfen weder beklebt noch überzogen oder anderweitig bearbeitet werden.

• Es dürfen keine Gegenstände, wie z.B. Getränkehalter, Telefonhalterungen, auf den Abdeckungen der Airbagmodule befestigt werden.

• Zum Reinigen des Lenkrades oder der Instrumententafel verwenden Sie einen trockenen oder mit Wasser angefeuchteten Lappen. Reinigen Sie niemals die Instrumententafel und die Oberfläche der Airbagmodule mit lösemittelhaltigen Reinigern. Durch lösemittelhaltige Reiniger wird die Oberfläche porös. Bei einer Airbagauslösung kann es zu erheblichen Verletzungen durch sich lösende Kunststoffteile kommen.

• Führen Sie niemals Reparaturen, Einstellungen sowie Ein- und Ausbauarbeiten von Teilen des Airbag-Systems durch.

• Alle Arbeiten am Airbag sowie der Aus- und Einbau von Systemteilen wegen anderer Reparaturarbeiten (z.B. Lenkrad ausbauen) sollten nur durch einen Fachbetrieb vorgenommen werden. Fachbetriebe haben die erforderlichen Werkzeuge, Reparaturinformationen und das qualifizierte Personal.

• Für alle Arbeiten am Airbag-System empfehlen wir Ihnen dringend, sich an einen Fachbetrieb zu wenden.

• Nehmen Sie niemals Änderungen am vorderen Stoßfänger oder an der Karosserie vor.

• Die Airbags schützen Sie nur bei einem Unfall und müssen nach einer Auslösung ersetzt werden.

Umwelthinweis

Airbags enthalten pyrotechnische Komponenten und gehören zum Sonderabfall.

Daher müssen sie durch zugelassene Betriebe entsorgt werden.

Frontairbags

Beschreibung der Frontairbags

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt!

Abb. 17 Einbauort Fahrerairbag: im Lenkrad


Abb. 17 Einbauort Fahrerairbag: im Lenkrad

Abb. 18 Einbauort Beifahrerairbag: in der Instrumententafel


Abb. 18 Einbauort Beifahrerairbag: in der Instrumententafel

Der Frontairbag für den Fahrer befindet sich im Lenkrad  Abb. 17 und der Airbag für den Beifahrer in der Instrumententafel  Abb. 18. Die Airbags sind jeweils durch den Schriftzug „AIRBAG“ gekennzeichnet.

Das Frontairbag-System bietet in Ergänzung zu den Sicherheitsgurten einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und Brustbereich des Fahrers und des Beifahrers bei Frontalkollisionen mit höherer Unfallschwere, „Sicherheitshinweise zum Frontairbag-System“.

Außer ihrer normalen Schutzfunktion haben die Sicherheitsgurte auch die Aufgabe, den Fahrer oder Beifahrer bei einem Frontalunfall so in Position zu halten, dass der Airbag maximalen Schutz bieten kann.

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern Teil des gesamten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzeptes. Bitte beachten Sie, dass die bestmögliche Schutzwirkung des Airbag-Systems nur im Zusammenwirken mit den angelegten Sicherheitsgurten und den richtig eingestellten Kopfstützen erreicht wird. Deshalb sind die Sicherheitsgurte nicht nur auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen, sondern auch aus Sicherheitsgründen immer zu benutzen, „Grundsätzliches“.

Das Frontairbag-System besteht im Wesentlichen aus:

• einer elektronischen Steuerungs- und Überwachungseinrichtung ( Steuergerät);

• den beiden Frontairbags ( Luftsack mit Gasgenerator) für den Fahrer und Beifahrer;

• einer Kontrollleuchte Instrumententafel. in der
Instrumententafel.

Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht.

Nach jedem Einschalten der Zündung leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte für einige Sekunden auf (Selbstdiagnose).

Eine Störung des Systems liegt vor, wenn die Kontrollleuchte • beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet;:

• beim Einschalten der Zündung nicht aufleuchtet;

• nach dem Einschalten der Zündung nicht nach etwa 4 Sekunden erlischt;

• nach dem Einschalten der Zündung erlischt und wieder aufleuchtet;

• während der Fahrt aufleuchtet oder blinkt.

Das Frontairbag-System wird nicht ausgelöst bei:

• ausgeschalteter Zündung;

• leichten Frontalkollisionen;

• Seitenkollisionen;

• Heckkollisionen;

• Überschlag.

ACHTUNG!

• Die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag- Systems wird nur in der richtigen Sitzposition erreicht, „Richtige Sitzposition der Insassen“.

• Wenn eine Störung im Airbag-System vorliegt, muss das System umgehend durch einen Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Airbag-System bei einem Frontalunfall gar nicht oder nicht einwandfrei ausgelöst wird.

Funktion der Frontairbags

Das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper wird durch aufgeblasene Airbags reduziert.

Abb. 19 Aufgeblasene Frontairbags


Abb. 19 Aufgeblasene Frontairbags

Das Airbag-System ist so ausgelegt, dass bei Frontalkollisionen mit höherer Unfallschwere der Fahrer- und Beifahrerairbag aktiviert werden.

Bei besonderen Unfallsituationen können sowohl die Front- wie auch die Kopf- und Seitenairbags ausgelöst werden.

Wird das System aktiviert, füllen sich die Luftsäcke mit Treibgas und entfalten sich vor dem Fahrer und Beifahrer  Abb. 19. Beim Eintauchen in den voll entfalteten Luftsack wird die Vorwärtsbewegung der Frontinsassen gedämpft und das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper reduziert.

Die besondere Konstruktion des Luftsacks erlaubt das kontrollierte Entweichen des Gases, sobald der Insasse Druck auf den Luftsack ausübt. Somit werden der Kopf und Brustbereich beim Eintauchen in den Airbag geschützt.

Nach einem Unfall hat sich der Luftsack demzufolge so weit entleert, dass die Sicht nach vorne wieder frei is

Das Entfalten des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Geschwindigkeit, um bei einem Unfall den zusätzlichen Schutz bieten zu können. Beim Entfalten des Airbags kann feiner Staub entstehen. Das ist normal und kein Anzeichen für ein Feuer im Fahrzeug.

Airbagabdeckungen bei auslösenden Frontairbags

Abb. 20 Airbagabdeckungen bei ausgelösten Frontairbags


Abb. 20 Airbagabdeckungen bei ausgelösten Frontairbags

Die Airbagabdeckungen werden beim Entfalten des Fahrer- und Beifahrerairbags aus dem Lenkrad bzw. der Instrumententafel herausgeklappt  Abb. 20. Die Airbagabdeckungen bleiben mit dem Lenkrad bzw. mit der Instrumententafel verbunden.

Sicherheitshinweise zum Frontairbag-System

Der richtige Umgang mit dem Airbag-System reduziert bei vielen Unfallarten erheblich die Verletzungsgefahr!

ACHTUNG!

• Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindestens 25 cm zum Lenkrad bzw. zur Instrumententafel einzuhalten. Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht schützen – Lebensgefahr! Außerdem müssen die Vordersitze und die Kopfstützen immer der Körpergröße entsprechend richtig eingestellt sein.

• Wenn Sie nicht angegurtet sind, sich seitwärts oder nach vorne lehnen oder eine falsche Sitzposition einnehmen, so erhöht sich die Verletzungsgefahr erheblich. Diese erhöhte Verletzungsgefahr steigert sich noch, wenn Sie in solch einem Fall vom auslösenden Airbag getroffen werden.

• Kinder dürfen niemals ungesichert auf dem Vordersitz des Fahrzeugs mitgenommen werden. Wenn das Airbag-System im Falle eines Unfalles auslöst, können Kinder durch den sich entfaltenden Airbag schwer verletzt oder getötet werden, „Sicherheit von Kindern“.

• Zwischen den vorne sitzenden Personen und dem Wirkungsbereich des Airbags dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden.

• Die Airbags schützen Sie nur bei einem Unfall und müssen nach einer Auslösung ersetzt werden.

• Auch dürfen keine Gegenstände, wie z.B. Getränkehalter, Telefonhalterungen, auf den Abdeckungen der Airbagmodule befestigt werden.

• An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden.

Seitenairbags*

Beschreibung der Seitenairbags

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt!

Abb. 21 Seitenairbag im Fahrersitz


Abb. 21 Seitenairbag im Fahrersitz

Die Seitenairbags befinden sich sowohl in den Rückenlehnenpolstern des Fahrersitzes  Abb. 21 und des Beifahrersitzes als auch in den äußeren Rücksitzplätzen. Die Einbauorte sind jeweils durch den Schriftzug „ AIRBAG“ im oberen Bereich der Rückenlehnen gekennzeichnet.

Das Seitenairbag-System bietet in Ergänzung zu den Sicherheitsgurten einen zusätzlichen Schutz für den Oberkörperbereich der Insassen auf den Vordersitzen bei Seitenkollisionen mit höherer Unfallschwere, „Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Seitenairbag-System“.

Im Fall von Seitenkollisionen verringern die Seitenairbags das Verletzungsrisiko für die Körperpartien, die dem Aufprall zugewandt sind. Außer ihrer normalen Schutzfunktion haben die Sicherheitsgurte auch die Aufgabe, die Insassen auf den Vordersitzen und den äußeren Rücksitzen bei einem Seitenunfall so in Position zu halten, dass die Seitenairbags maximalen Schutz bieten können.

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern Teil des gesamten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzeptes. Bitte beachten Sie, dass die bestmögliche Schutzwirkung des Airbag-Systems nur im Zusammenwirken mit den angelegten Sicherheitsgurten erreicht wird. Deshalb sind die Sicherheitsgurte nicht nur auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen, sondern auch aus Sicherheitsgründen immer zu benutzen, „Grundsätzliches“.

Das Seitenairbag-System wird nicht ausgelöst bei:

• ausgeschalteter Zündung;

• leichten Seitenkollisionen;

• Frontalkollisionen;

• Heckkollisionen;

• Überschlag.

Das Airbag-System besteht im Wesentlichen aus:

• einer elektronischen Steuerungs- und Überwachungseinrichtung ( Steuergerät);

• den Seitenairbags seitlich in den Rückenlehnen der Vordersitze und Rücksitze,

• einer Kontrollleuchte Instrumententafel. in der
Instrumententafel.

Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht.

Nach jedem Einschalten der Zündung leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte für ca. 4 Sekunden lang auf (Eigendiagnose).

ACHTUNG!

• Bei einem seitlichen Aufprall werden die Seitenairbags nicht ausgelöst, wenn die Sensoren den Druckanstieg im Innern der Türen nicht korrekt messen, da die Luft aus Bereichen mit Löchern oder Öffnungen in den Türverkleidungen entweicht.

• Fahren Sie nicht mit ausgebauten Innenverkleidungen der Türen.

• Fahren Sie nicht, wenn die inneren Türverkleidungen ausgebaut wurden oder die Verkleidungen nicht korrekt ausgerichtet sind.

• Fahren Sie nicht, wenn die Lautsprecher in den Türverkleidungen ausgebaut wurden; es sei denn, die Lautsprecheröffnungen wurden ordnungsgemäß abgedeckt.

• Überprüfen Sie, dass die Öffnungen abgedeckt oder verschlossen wurden, nachdem Lautsprecher oder anderes Zubehör in die inneren Türverkleidungen eingebaut wurden.

• Alle Arbeiten an den Türen müssen in einem zugelassenen Fachbetrieb ausgeführt werden.

• Die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag- Systems wird nur in der richtigen Sitzposition erreicht, „Richtige Sitzposition der Insassen“.

• Wenn eine Störung im Airbag-System vorliegt, muss das System umgehend durch einen Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Airbag-System bei einer Seitenkollision gar nicht oder nicht einwandfrei ausgelöst wird.

Funktion der Seitenairbags

Das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper kann in vielen seitlichen Kollisionen durch aufgeblasene Airbags reduziert werden.

Abb. 22 Prinzipdarstellung: Aufgeblasene Seitenairbags auf der linken Fahrzeugseite


Abb. 22 Prinzipdarstellung: Aufgeblasene Seitenairbags auf der linken Fahrzeugseite

Bei einigen Seitenkollisionen wird der Seitenairbag an der Unfallseite des Fahrzeugs ausgelöst  Abb. 22.

Bei besonderen Unfallsituationen können sowohl die Front- wie auch die Kopf- und Seitenairbags ausgelöst werden.

Wird das System aktiviert, füllt sich der Luftsack mit Treibgas.

Das Entfalten des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Geschwindigkeit, um bei einem Unfall den zusätzlichen Schutz bieten zu können. Beim Entfalten des Airbags kann feiner Staub entstehen. Das ist normal und kein Anzeichen für ein Feuer im Fahrzeug.

Beim Eintauchen in den voll entfalteten Luftsack wird die Bewegung der Insassen auf den Vordersitzen und äußeren Rücksitzen gedämpft und das Verletzungsrisiko für den Oberkörper reduziert.

Die besondere Konstruktion des Luftsacks erlaubt das kontrollierte Entweichen des Gases, sobald der Insasse Druck auf den Luftsack ausübt. Somit wird der Oberkörper beim Eintauchen in den Airbag geschützt.

Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Seitenairbag- System

Durch den richtigen Umgang mit dem Airbag-System wird bei vielen seitlichen Kollisionen erheblich die Verletzungsgefahr reduziert!

ACHTUNG!

• Wenn Sie keine Sicherheitsgurte angelegt haben, sich während der Fahrt nach vorne lehnen oder eine falsche Sitzposition einnehmen, setzen Sie sich im Falle eines Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko aus, wenn das Seitenairbag-System auslöst.

• Damit die Seitenairbags ihre volle Schutzwirkung entfalten können, muss die durch die Sicherheitsgurte vorgegebene Sitzposition während der Fahrt immer beibehalten werden.

• Zwischen den Insassen auf den äußeren Sitzplätzen und dem Wirkungsbereich der Airbags dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden. Wegen der Seitenairbags dürfen außerdem an den Türen keine Zubehörteile, wie z.B. Getränkehalter, befestigt werden.

• An den Kleiderhaken im Fahrzeug darf nur leichte Bekleidung aufgehängt werden. In den Taschen der Kleidungsstücke dürfen sich keine schweren und scharfkantigen Gegenstände befinden.

• Es dürfen keine zu großen Kräfte (wie z.B. kräftiges Stoßen oder Gegentreten) auf die Sitzlehnenwangen einwirken, da sonst das System beschädigt werden kann. Die Seitenairbags würden in diesem Fall nicht auslösen!

• Es dürfen keinesfalls Sitz- oder Schonbezüge auf Sitzen mit eingebautem Seitenairbag aufgezogen werden, die nicht ausdrücklich für die Verwendung in Ihrem Fahrzeug freigegeben sind. Da sich der Luftsack aus der Sitzlehne seitlich heraus entfaltet, würde bei Verwendung von nicht freigegebenen Sitz- oder Schonbezügen die Schutzfunktion Ihres Seitenairbags erheblich beeinträchtigt werden, „Zubehör, Teileersatz und Änderungen“.

• Beschädigungen der Original-Sitzbezüge oder der Naht im Modulbereich der Seitenairbags müssen umgehend durch einen Fachbetrieb instand gesetzt werden.

• Die Airbags schützen Sie nur bei einem Unfall und müssen nach einer Auslösung ersetzt werden.

• Wenn Kinder eine falsche Sitzposition einnehmen, sind sie bei einem möglichen Unfall einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Das gilt besonders für Kinder, die auf dem Beifahrersitz befördert werden, wenn das Airbag-System bei einem Unfall auslöst, was zu schweren und lebensgefährlichen Verletzungen führen kann, „Sicherheit von Kindern“.

• Alle Arbeiten am Airbag sowie der Aus- und Einbau von Systemteilen wegen anderer Reparaturarbeiten (z.B. Vordersitz aus- und einbauen) dürfen nur von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, kann eine Störung des Airbag-Systems auftreten.

• An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden.

• Die Steuerung der Seiten- und Kopfairbags erfolgt mittels Sensoren, die sich im Innern der Vordertüren befinden. Um die korrekte Funktion der Seiten- und Kopfairbags nicht zu beeinträchtigen, dürfen weder die Türen noch die Türverkleidungen verändert werden (z.B. durch den nachträglichen Einbau von Lautsprechern). Schäden an der Vordertür können die korrekte Funktion des Airbag-Systems beeinträchtigen. Alle Arbeiten an der Vordertür müssen in einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

Kopfairbags

Beschreibung der Kopfairbags

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt!

Abb. 23 Einbauort der Kopfairbags auf der linken Fahrzeugseite


Abb. 23 Einbauort der Kopfairbags auf der linken Fahrzeugseite

Die Kopfairbags befinden sich auf beiden Seiten im Innenraum oberhalb der Türen  Abb. 23 und sind jeweils durch den Schriftzug „AIRBAG“ gekennzeichnet.

Das Kopfairbag-System bietet in Ergänzung zu den Sicherheitsgurten einen zusätzlichen Schutz für den Kopf- und Oberkörperbereich der Insassen bei Seitenkollisionen mit höherer Unfallschwere, „Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Kopfairbag-System“.

Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern Teil des gesamten passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzeptes. Bitte beachten Sie, dass die bestmögliche Schutzwirkung des Airbag-Systems nur im Zusammenwirken mit den angelegten Sicherheitsgurten und den richtig eingestellten Kopfstützen erreicht wird. Deshalb sind die Sicherheitsgurte nicht nur auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen, sondern auch aus Sicherheitsgründen immer zu benutzen, „Grundsätzliches“.

Das Kopfairbag-System besteht im Wesentlichen aus:

• einer elektronischen Steuerungs- und Überwachungseinrichtung ( Steuergerät);

• den Kopfairbags (Luftsack mit Gasgenerator) für den Fahrer, Beifahrer sowie für die hinteren Insassen auf den Rücksitzen;

• einer Kontrollleuchte Instrumententafel. in der
Instrumententafel.

Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems wird elektronisch überwacht.

Das Kopfairbag-System wird nicht ausgelöst bei:

• ausgeschalteter Zündung;

• Frontalkollisionen;

• Heckkollisionen;

• Überschlag;

• leichten Seitenkollisionen.

ACHTUNG!

Wenn eine Störung im Airbag-System vorliegt, muss das System umgehend durch einen Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Airbag-System bei einem Unfall gar nicht oder nicht einwandfrei ausgelöst wird.

Funktion der Kopfairbags

Das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper wird bei Seitenkollisionen durch aufgeblasene Airbags verringert.

Abb. 24 Aufgeblasene Kopfairbags


Abb. 24 Aufgeblasene Kopfairbags

Bei einigen Seitenkollisionen wird der Kopfairbag an der Unfallseite des Fahrzeugs ausgelöst  Abb. 24.

Bei besonderen Unfallsituationen können sowohl die Frontairbags wie auch die Seiten- und Kopfairbags zusammen ausgelöst werden.

Wird das System aktiviert, füllt sich der Luftsack mit Treibgas. Dabei überdeckt der Kopfairbag die Seitenscheiben und Türpfosten.

Das Entfalten des Airbags erfolgt in Sekundenbruchteilen und mit hoher Geschwindigkeit, um bei einem Unfall den zusätzlichen Schutz bieten zu können. Beim Entfalten des Airbags kann feiner Staub entstehen. Das ist normal und kein Anzeichen für ein Feuer im Fahrzeug.

Beim Eintauchen in den voll entfalteten Luftsack wird die Bewegung der Insassen gedämpft und das Verletzungsrisiko für Kopf und Oberkörper reduziert.

Die besondere Konstruktion des Luftsacks erlaubt das kontrollierte Entweichen des Gases, sobald der Insasse Druck auf den Luftsack ausübt. Somit werden der Kopf und Brustbereich beim Eintauchen in den Airbag geschützt.

Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Kopfairbag- System

Der richtige Umgang mit dem Airbag-System kann bei vielen Unfallarten die Verletzungsgefahr erheblich reduzieren!

ACHTUNG!

• Damit die Kopfairbags ihre volle Schutzwirkung entfalten können, muss die durch die Sicherheitsgurte vorgegebene Sitzposition während der Fahrt immer beibehalten werden.

• Aus Sicherheitsgründen muss bei Fahrzeugen, in denen eine Innenraum- Trennscheibe eingebaut wird, der Kopfairbag abgeschaltet werden.

Wenden Sie sich zur Ausführung dieser Abschaltung an Ihren Fachbetrieb.

• Zwischen den Insassen auf den Rücksitzen und dem Austrittsbereich der Kopfairbags dürfen sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände befinden, damit sich der Kopfairbag ungehindert entfalten und seine maximale Schutzfunktion ausüben kann. Deshalb dürfen an den Seitenscheiben keinesfalls Sonnenrollos angebaut werden, die nicht ausdrücklich für die Verwendung in Ihrem Fahrzeug freigegeben sind, „Zubehör, Teileersatz und Änderungen“.

• An den Kleiderhaken im Fahrzeug darf nur leichte Bekleidung aufgehängt werden. In den Taschen der Kleidungsstücke dürfen sich keine schweren und scharfkantigen Gegenstände befinden. Außerdem dürfen Sie zum Aufhängen der Kleidung keine Kleiderbügel verwenden.

• Die Airbags schützen Sie nur bei einem Unfall und müssen nach einer Auslösung ersetzt werden.

• Alle Arbeiten am Kopfairbag sowie der Aus- und Einbau von Systemteilen wegen anderer Reparaturarbeiten (z.B. Dachhimmel ausbauen) dürfen nur von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, kann eine Störung des Airbag-Systems auftreten.

• An den Teilen des Airbag-Systems dürfen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden.

• Die Steuerung der Seiten- und Kopfairbags erfolgt mittels Sensoren, die sich im Innern der Vordertüren befinden. Um die korrekte Funktion der Seiten- und Kopfairbags nicht zu beeinträchtigen, dürfen weder die Türen noch die Türverkleidungen verändert werden (z.B. durch den nachträglichen Einbau von Lautsprechern). Schäden an der Vordertür können die korrekte Funktion des Airbag-Systems beeinträchtigen. Alle Arbeiten an der Vordertür müssen in einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

Airbags abschalten*

Bei Befestigung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz muss der Frontairbag für den Beifahrer abgeschaltet werden.

Abb. 25 Im Handschuhfach: Schlüsselschalter zum An- und Abschalten des Beifahrerairbags.


Abb. 25 Im Handschuhfach: Schlüsselschalter zum An- und Abschalten des Beifahrerairbags.

Abb. 26 Kontrollleuchte für Abschaltung der Beifahrerairbags


Abb. 26 Kontrollleuchte für Abschaltung der Beifahrerairbags

Wenn der Beifahrerairbag abgeschaltet ist, bedeutet dies, dass nur der Frontairbag abgeschaltet ist. Alle anderen Airbags im Fahrzeug sind weiterhin funktionsfähig.

Beifahrer-Frontairbag abschalten

– Schalten Sie die Zündung aus.

– Drehen Sie mit dem Zündschlüssel den Schlüsselschalter im Handschuhfach in die Position OFF  Abb. 25.

– Überprüfen Sie, ob bei eingeschalteter Zündung die Kontrollleuchte „OFF“ der Instrumententafel  Abb. 26 aufleuchtet.

Beifahrer-Frontairbag einschalten

– Schalten Sie die Zündung aus.

– Drehen Sie mit dem Zündschlüssel den Schlüsselschalter im Handschuhfach in die Position ON  Abb. 25.

– Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschalteter Zündung die Kontrollleuchte, Abb. 26 nicht leuchtet  .

ACHTUNG!

• Die Verantwortung für die richtige Stellung des Schlüsselschalters liegt beim Fahrer.

• Der Beifahrer-Frontairbag darf nur dann abgeschaltet werden, wenn Sie in Ausnahmefällen auf dem Beifahrersitz einen Kindersitz verwenden müssen, bei dem das Kind mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzt, „Sicherheit von Kindern“.

• Bei Modellversionen ohne Schlüsselschalter zur Abschaltung des Airbags müssen Sie für diese Abschaltung eine Fachwerkstatt aufsuchen.

• Befestigen Sie niemals einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz, wenn das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt und der Beifahrer-Frontairbag funktionsfähig ist - Lebensgefahr! Sollte es in Ausnahmefällen notwendig sein, ein Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz zu transportieren, schalten Sie immer den Beifahrer-Frontairbag ab.

• Sobald der Kindersitz auf dem Beifahrersitz nicht mehr benutzt wird, schalten Sie den Beifahrer-Frontairbag wieder ein.

• Schalten Sie den Beifahrer-Frontairbag nur bei ausgeschalteter Zündung ab, sonst könnte eine Störung im Airbag-System verursacht werden, wodurch dann der Frontairbag bei einem Unfall nicht richtig oder überhaupt nicht ausgelöst würde.

• Wenn bei abgeschaltetem Beifahrer-Frontairbag die Kontrollleuchte an der Instrumententafel nicht dauerhaft leuchtet, kann ein Defekt im Airbag- System vorliegen:

− Lassen Sie das Airbag-System umgehend von einem Fachbetrieb überprüfen.

− Verwenden Sie keinen Kindersitz auf der Beifahrerseite! Der Beifahrer-Frontairbag könnte trotz des Defektes bei einem Unfall auslösen und das Kind schwer verletzen oder töten.

− Es lässt sich nicht vorhersagen, ob die Beifahrerairbags bei einem Unfall auslösen! Weisen Sie Ihre Mitfahrer darauf hin.

• Bei Betätigung des Schlüssels zum Ein- und Ausschalten des Beifahrer- Frontairbags wird nur der Beifahrer-Frontairbag ein- bzw. ausgeschaltet.

Der Seiten- und Kopfairbag auf der Beifahrerseite bleiben immer eingeschaltet.

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