Autos Betriebsanleitungen

Škoda Octavia: Anfahren und Fahren - Bedienung - Škoda Octavia BetriebsanleitungŠkoda Octavia: Anfahren und Fahren

Motor anlassen und abstellen

■ Das Lenkrad niemals während der Fahrt, sondern nur bei stehendem Fahrzeug einstellen! ACHTUNG
■ Das Lenkrad niemals während der Fahrt, sondern nur bei stehendem Fahrzeug einstellen!

■ Einen Abstand zum Lenkrad von mindestens 25 cm 1 einhalten - B. Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht schützen - Lebensgefahr!

■ Der Hebel für die Lenkradeinstellung muss während der Fahrt verriegelt sein, damit das Lenkrad während der Fahrt seine Position nicht unbeabsichtigt verändert - Unfallgefahr!

■ Wenn das Lenkrad mehr in Richtung zum Kopf eingestellt wird, dann wird im Falle eines Unfalls die Schutzwirkung des Fahrer-Airbags vermindert. Überprüfen, dass das Lenkrad zur Brust ausgerichtet ist.

■ Während der Fahrt das Lenkrad mit beiden Händen seitlich am äußeren Rand in der 9-Uhr- und 3-Uhr-Position festhalten. Niemals das Lenkrad in der 12-Uhr-Position oder in einer anderen Art und Weise festhalten (z. B. in der Lenkradmitte oder am inneren Lenkradrand). In solchen Fällen könnte man sich beim Auslösen des Fahrer-Airbags Verletzungen an Armen, Händen und Kopf zuziehen.

■ Während der Fahrt mit stehendem Motor muss der Zündschlüssel immer in der Stellung 2 (Zündung eingeschaltet) sein. Diese Stellung wird durch das Aufleuchten von Kontrollleuchten angezeigt. Wenn das nicht der Fall ist, könnte es unerwartet zur Verriegelung der Lenkung kommen - Unfallgefahr!

■ Den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss ziehen, wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist (durch Anziehen der Handbremse). Anderenfalls könnte die Lenkung blockieren - Unfallgefahr!

■ Wenn das Fahrzeug verlassen wird, so ist der Zündschlüssel in jedem Fall abzuziehen. Das gilt besonders, wenn Kinder im Fahrzeug zurückbleiben. Die Kinder könnten sonst z. B. den Motor anlassen - Unfall- bzw. Verletzungsgefahr!

■ Den Motor niemals in unbelüfteten oder geschlossenen Räumen laufen lassen. Die Abgase des Motors enthalten unter anderem das geruchs- und farblose Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas - Lebensgefahr! Das Kohlenmonoxid kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

■ Das Fahrzeug niemals mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen.

■ Den Motor niemals abstellen, bevor das Fahrzeug steht - Unfallgefahr!

■ Der Anlasser darf nur betätigt werden (Zündschlüsselstellung 3), wenn der Motor VORSICHT
■ Der Anlasser darf nur betätigt werden (Zündschlüsselstellung 3), wenn der Motor steht. Wird der Anlasser bei laufendem Motor betätigt, kann der Anlasser bzw. der Motor beschädigt werden.

■ Sobald der Motor anspringt, dann den Zündschlüssel sofort loslassen - es könnte zur Anlasserbeschädigung kommen.

■ Hohe Motordrehzahlen, Vollgas und starke Motorbelastung vermeiden, solange der Motor seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat - Gefahr eines Motorschadens!

■ Den Motor nicht durch Anschleppen anlassen - Gefahr eines Motorschadens! Bei Fahrzeugen mit Katalysator könnte unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelangen und sich dort entzünden. Das würde zur Beschädigung des Katalysators führen. Als Starthilfe kann die Batterie eines anderen Fahrzeugs genutzt werden, Starthilfe.

■ Nach längerer hoher Motorbelastung den Motor nach Fahrtende nicht sofort abstellen, sondern noch etwa 1 Minute im Leerlauf laufen lassen. So wird ggf. ein Wärmestau des abgestellten Motors verhindert.

Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Wenn möglich, dann sofort nach dem Anlassen Umwelthinweis
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen. Wenn möglich, dann sofort nach dem Anlassen des Motors losfahren. Dadurch erreicht der Motor schneller seine Betriebstemperatur und der Schadstoffausstoß ist geringer.

■ Der Motor kann nur mit einem passend codierten Original-ŠKODA-Schlüssel angelassen Hinweis
■ Der Motor kann nur mit einem passend codierten Original-ŠKODA-Schlüssel angelassen werden.

■ Nach dem Anlassen des kalten Motors kann es kurzzeitig zu verstärkten Laufgeräuschen kommen. Das ist ein normaler Effekt und deshalb unbedenklich.

■ Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter, und zwar auch unterbrochen, noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.

■ Springt der Motor auch beim zweiten Startversuch nicht an, kann die Sicherung für die Kraftstoffpumpe bzw. Vorglühanlage (Dieselmotoren) defekt sein. Die Sicherung prüfen und ggf. austauschen, Sicherungen in der Schalttafel bzw. die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen.

■ Wir empfehlen, die Lenkung zu sperren, immer wenn das Fahrzeug verlassen wird. So wird ein möglicher Diebstahlversuch Ihres Fahrzeugs erschwert.

Lenkradposition einstellen

Abb. 93 Verstellbares Lenkrad: Hebel unter dem Lenkrad / Sicherer Abstand zum
Abb. 93 Verstellbares Lenkrad: Hebel unter dem Lenkrad / Sicherer Abstand zum Lenkrad

Die Lenkradposition kann in Höhe und Längsrichtung verstellt werden.

› Zuerst den Fahrersitz einstellen, Vordersitze manuell einstellen.

› Den Hebel unter dem Lenkrad nach unten schwenken » Abb. 93 - A.

› Das Lenkrad in die gewünschte Position (in Höhe und Längsrichtung) stellen.

› Den Hebel bis zum Anschlag nach oben drücken.

Elektromechanische Servolenkung

Die Servolenkung ermöglicht Ihnen das Lenken mit weniger Kraft.

Bei der elektromechanischen Servolenkung ist die Lenkunterstützung automatisch der Geschwindigkeit und dem Lenkeinschlag angepasst.

Bei einem Ausfall der Servolenkung oder bei stehendem Motor (Abschleppen) bleibt das Fahrzeug weiterhin voll lenkfähig. Zum Lenken muss jedoch mehr Kraft aufgewendet werden.

Bei einer Störung der Servolenkung leuchtet die Kontrollleuchte Elektromechanische Servolenkung bzw. Elektromechanische Servolenkung im Kombi-Instrument,
Elektromechanische Servolenkung auf.
Elektronische Wegfahrsicherung (Wegfahrsperre) auf.


Elektronische Wegfahrsicherung (Wegfahrsperre)

Im Griff des Schlüssels befindet sich ein elektronischer Chip. Mit dessen Hilfe wird die Wegfahrsicherung beim Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss deaktiviert.

Wenn der Zündschlüssel aus dem Zündschloss gezogen wird, aktiviert sich die elektronische Wegfahrsicherung automatisch.

Wenn zum Anlassen ein nicht berechtigter Schlüssel verwendet wird, springt der Motor nicht an.

Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:

Immobilizer active. (Wegfahrsperre aktiv.)

Zündschloss

Abb. 94 Positionen des Fahrzeugschlüssels im Zündschloss
Abb. 94 Positionen des Fahrzeugschlüssels im Zündschloss

Benzinmotoren

1 - Zündung ausgeschaltet, Motor abgestellt, die Lenkung kann gesperrt werden 2 - Zündung eingeschaltet 3 - Motor anlassen

Dieselmotoren

1 - Kraftstoffzufuhr unterbrochen, Zündung ausgeschaltet, Motor abgestellt, die Lenkung kann gesperrt werden 2 - Motor vorglühen, Zündung eingeschaltet 3 - Motor anlassen

Zum Sperren der Lenkung bei abgezogenem Zündschlüssel ist das Lenkrad zu drehen, bis der Lenkungssperrbolzen hörbar einrastet.

Wenn die Lenkung gesperrt ist und der Schlüssel sich nicht oder nur schwer in die Position 2 drehen lässt, dann ist das Lenkrad etwas hin und her zu bewegen - die Lenkungsverriegelung wird dadurch entriegelt.

Motor anlassen

Die Fahrzeuge mit Dieselmotoren sind mit einer Vorglühanlage ausgerüstet. Nach dem Einschalten der Zündung leuchtet die Vorglüh-Kontrollleuchte ist der Motor anzulassen.. Unmittelbar nach dem Erlöschen der Vorglüh-Kontrollleuchte
ist der Motor anzulassen.

Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher eingeschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.

Vorgehensweise beim Anlassen des Motors

› Vor dem Anlassen den Schalthebel in Leerlauf-Stellung bzw. den Wahlhebel in Stellung P oder N bringen und die Handbremse fest anziehen.

› Das Kupplungspedal ganz durchtreten, die Zündung einschalten 2 » Abb. 94 und starten 3 - kein Gas geben. Das Kupplungspedal durchgetreten halten, bis der Motor anspringt.

› Sobald der Motor anspringt, den Schlüssel sofort loslassen. Beim Loslassen geht der Fahrzeugschlüssel in die Position 2 zurück.

› Sollte der Motor nicht innerhalb von 10 Sekunden anspringen, den Anlassvorgang abbrechen und den Schlüssel in die Position 1 drehen. Den Anlassvorgang nach etwa einer halben Minute wiederholen.

› Vor dem Anfahren die Handbremse lösen.

Wenn der Motor ohne durchgetretenes Kupplungspedal angelassen wird, springt dieser nicht an.

Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:

Depress clutch to start! (Zum Starten Kupplung betätigen.)

Im Display des Kombi-Instruments wird Folgendes angezeigt:

CLUTCH (KUPPLUNG)

Motor abstellen

Den Motor durch Drehen des Zündschlüssels in die Position 1 abstellen » Abb. 94.

Bremsen und bremsunterstützende Systeme

■ Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor. Man muss beim abgestellten ACHTUNG
■ Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor. Man muss beim abgestellten Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwenden - Unfallgefahr!

■ Beim Halte- oder Bremsvorgang mit einem Fahrzeug mit Benzinmotor und manuellem Getriebe im niedrigen Drehzahlbereich das Kupplungspedal durchtreten. Falls man dies nicht tut, kann es zur Funktionseinschränkung des Bremskraftverstärkers kommen - Unfallgefahr!

■ Bei der nachträglichen Montage eines Frontspoilers, von Radvollblenden usw. muss sichergestellt sein, dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbremsen nicht beeinträchtigt wird. Anderenfalls könnte es zur Funktionseinschränkung der Bremsanlage kommen - Unfallgefahr!

■ Beachten Sie, dass die angezogene Handbremse völlig gelöst werden muss. Eine nur zum Teil gelöste Handbremse führt zum Überhitzen der hinteren Bremsen, dies kann die Funktion der Bremsanlage negativ beeinflussen - Unfallgefahr!

■ Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen. Die Kinder könnten sonst z. B. die Handbremse lösen oder den Gang herausnehmen. Das Fahrzeug könnte sich in Bewegung setzen - Unfallgefahr!

■ Der Kraftstoffmangel kann einen unregelmäßigen Motorlauf verursachen oder zum Abschalten des Motors führen. Die bremsunterstützenden Systeme wären dann ohne Funktion - Unfallgefahr!

■ Die Geschwindigkeit und Fahrweise den aktuellen Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnissen anpassen. Das erhöhte Sicherheitsangebot durch die bremsunterstützenden Systeme darf Sie nicht dazu verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen - Unfallgefahr!

■ Im Fall einer Störung des ABS ist nur die normale Bremsanlage funktionsfähig. Suchen Sie unverzüglich einen Fachbetrieb auf und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend der Beschädigung des ABS an, da Sie den genauen Schadensumfang und die Einschränkung der Bremswirkung nicht kennen.

■ Informationen zu neuen Bremsbelägen beachten. VORSICHT
■ Informationen zu neuen Bremsbelägen beachten.

■ Niemals die Bremse durch leichten Pedaldruck schleifen lassen, wenn nicht gebremst werden muss. Dies führt zum Überhitzen der Bremsen und damit zu einem längeren Bremsweg und zu größerem Verschleiß.

■ Um die korrekte Funktion der bremsunterstützenden Systeme zu gewährleisten, müssen an allen vier Rädern gleiche vom Hersteller frei gegebene Reifen montiert sein.

■ Wenn eine Vollbremsung erfolgt und das Steuergerät für Bremsanlage die Situation Hinweis
■ Wenn eine Vollbremsung erfolgt und das Steuergerät für Bremsanlage die Situation für den nachfolgenden Verkehr als gefährlich auswertet, blinkt das Bremslicht automatisch. Nachdem die Geschwindigkeit auf unter ca. 10 km/h reduziert oder das Fahrzeug angehalten wurde, wird das Blinken des Bremslichts beendet und es schaltet sich die Warnblinkanlage ein. Nach dem Beschleunigen oder beim Wiederanfahren wird die Warnblinkanlage automatisch ausgeschaltet.

■ Bevor eine längere Strecke mit starkem Gefälle befahren wird, die Geschwindigkeit verringern, in den nächst niedrigeren Gang (Schaltgetriebe) schalten bzw. eine niedrigere Fahrstufe (automatisches Getriebe) wählen. Dadurch wird die Bremswirkung des Motors genutzt und die Bremsen werden entlastet. Muss zusätzlich gebremst werden, so ist dies nicht anhaltend, sondern in Intervallen durchzuführen.

■ Änderungen am Fahrzeug (z. B. am Motor, an den Bremsen, am Fahrwerk oder eine andere Kombination von Reifen und Felgen) können die Funktion der bremsunterstützenden Systeme beeinflussen, Zubehör, Änderungen und Teileersatz.

■ Bei einer ABS-Störung fällt auch die Funktion der ESC, ASR und EDS aus. Falls im ABS eine Störung auftritt, wird dies durch eine Kontrollleuchte Informationen für das Bremsen angezeigt.


Informationen für das Bremsen

Abnutzung

Die Abnutzung der Bremsbeläge ist von den Einsatzbedingungen und der Fahrweise abhängig. Wenn häufig im Stadt- und Kurzstreckenverkehr oder sehr sportlich gefahren wird, werden die Bremsbeläge schneller abgenutzt. Unter diesen erschwerten Bedingungen ist die Bremsbelagdicke noch vor dem nächstfälligen Service-Termin von einem Fachbetrieb prüfen zu lassen.

Nässe oder Streusalz

Die Wirkung der Bremsen kann wegen feuchter bzw. im Winter vereister oder mit einer Salzschicht bedeckter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.

Die Bremsen sind durch mehrmaliges Abbremsen zu reinigen und zu trocknen.

Korrosion

Korrosion an den Bremsscheiben und Verschmutzung der Belege werden durch lange Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigt. Bei geringer Beanspruchung der Bremsanlage sowie bei vorhandener Korrosion empfehlen wir, durch mehrmaliges stärkeres Bremsen aus höherer Geschwindigkeit die Bremsscheiben zu reinigen.

Fehler in der Bremsanlage

Wenn festgestellt wird, dass sich der Bremsweg plötzlich verlängert und sich das Bremspedal weiter durchtreten lässt, liegt möglicherweise ein Fehler in der Bremsanlage vor. Suchen Sie sofort einen Fachbetrieb auf und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an, da Sie den genauen Schadensumfang nicht kennen.

Niedriger Bremsflüssigkeitsstand

Bei einem zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand können Störungen in der Bremsanlage auftreten. Der Stand der Bremsflüssigkeit wird elektronisch überwacht, Bremsanlage Bremskraftverstärker.


Bremskraftverstärker

Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck, der mit dem Bremspedal erzeugt wird. Der Bremskraftverstärker ist nur bei laufendem Motor funktionsfähig.

Handbremse

Abb. 95 Mittelkonsole: Handbremse
Abb. 95 Mittelkonsole: Handbremse

Handbremse anziehen

› Den Handbremshebel vollständig nach oben ziehen.

Handbremse lösen

› Den Handbremshebel etwas hochziehen und gleichzeitig den Sperrknopf » Abb. 95 hineindrücken.

› Den Hebel bei gedrücktem Sperrknopf vollständig nach unten führen.

Bei angezogener Handbremse und eingeschalteter Zündung leuchtet die Handbrems- Kontrollleuchte Falls versehentlich mit angezogener Handbremse losgefahren wird, ertönt ein Warnton..


Falls versehentlich mit angezogener Handbremse losgefahren wird, ertönt ein Warnton.

Im Informationsdisplay wird Folgendes angezeigt:

Release parking brake! (Parkbremse lösen!)

Die Handbremswarnung wird aktiv, wenn länger als 3 Sekunden mit einer Geschwindigkeit über 6 km/h gefahren wird.

Stabilisierungskontrolle (ESC)

Abb. 96 ESC-System: ASR-Taste
Abb. 96 ESC-System: ASR-Taste

Die ESC ist nach dem Motorstart automatisch eingeschaltet. Mithilfe der ESC wird die Kontrolle über das Fahrzeug in fahrdynamischen Grenzsituationen erhöht, wie z. B. bei einem plötzlichen Fahrtrichtungswechsel. In Abhängigkeit von den Fahrbahnbedingungen wird die Schleudergefahr reduziert und somit die Fahrstabilität des Fahrzeugs verbessert.

Mithilfe des Lenkeinschlags und der Fahrzeuggeschwindigkeit wird der Richtungswunsch des Fahrers bestimmt, welcher ständig mit dem tatsächlichen Verhalten des Fahrzeugs verglichen wird. Bei Abweichungen, wie z. B. beginnendes Schleudern des Fahrzeugs, bremst die ESC das entsprechende Rad automatisch ab.

Das ESC-System kann nicht ausgeschaltet werden, mit der Taste Kontrollleuchte  im Kombi-Instrument leuchtet. » Abb. 96 wird nur die ASR ausgeschaltet, die
Kontrollleuchte Während eines Eingriffs des Systems blinkt die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument leuchtet.


Während eines Eingriffs des Systems blinkt die Kontrollleuchte Bei einer Störung der ESC leuchtet dann im Kombi-Instrument die ESC-Kontrollleuchte im Kombi-Instrument.


Bei einer Störung der ESC leuchtet dann im Kombi-Instrument die ESC-Kontrollleuchte In die Stabilisierungskontrolle (ESC) sind folgende Systeme integriert:.


In die Stabilisierungskontrolle (ESC) sind folgende Systeme integriert: › Antiblockiersystem (ABS); › Traktionskontrolle (ASR); › elektronische Differenzialsperre (EDS und XDS); › aktive Lenkungsunterstützung (DSR); › Bremsassistent;
› Berganfahrassistent.

Aktive Lenkungsunterstützung (DSR)

Diese Funktion gibt dem Fahrer in kritischen Situationen eine Lenkempfehlung, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Die aktive Lenkungsunterstützung wird aktiviert z. B. beim starken Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen auf der rechten und linken Fahrzeugseite.

Bremsassistent

Der Bremsassistent wird durch die sehr schnelle Betätigung des Bremspedals ausgelöst (z. B. bei Gefahr). Er verstärkt die Bremswirkung und hilft, den Bremsweg zu verkürzen. Zur Erzielung des kürzest möglichen Bremswegs muss das Bremspedal weiter fest betätigt werden, bis das Fahrzeug zum Sillstand gekommen ist.

Das ABS wird beim Eingriff des Bremsassistenten schneller und effektiver aktiviert.

Nach dem Loslassen des Bremspedals wird die Funktion des Bremsassistenten automatisch ausgeschaltet.

Berganfahrassistent

Der Berganfahrassistent erleichtert das Anfahren an Steigungen. Das System hält den durch die Bremspedalbetätigung erzeugten Bremsdruck noch für ca. 2 Sekunden nach dem Lösen des Bremspedals. Der Fahrer kann also den Fuß vom Bremspedal auf das Gaspedal wechseln und an der Steigung anfahren, ohne die Handbremse betätigen zu müssen. Der Bremsdruck sinkt allmählich ab, je mehr Gas gegeben wird. Wenn das Fahrzeug nicht innerhalb von 2 Sekunden anfährt, beginnt es zurückzurollen.

Der Berganfahrassistent ist ab einer Steigung von 5 % aktiv, wenn die Fahrertür geschlossen ist. Dieser ist immer nur beim Vorwärts- oder Rückwärts-Anfahren an Steigungen aktiv. Bei Bergabfahrten ist dieser inaktiv.

Antiblockiersystem (ABS)

Das ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen. Dadurch untertützt es den Fahrer, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

Ein ABS-Eingriff macht sich durch pulsierende Bewegungen des Bremspedals bemerkbar, die mit Geräuschen verbunden sind.

Beim ABS-Eingriff den Bremspedaldruck nicht verringern. Wenn das Bremspedal gelöst wird, dann schaltet das ABS ab. Beim ABS-Eingriff niemals unterbrochen bremsen!

Traktionskontrolle (ASR)

Abb. 97 ASR-Taste
Abb. 97 ASR-Taste

Die ASR ist nach dem Motorstart automatisch eingeschaltet. Die ASR passt bei durchdrehenden Rädern die Motordrehzahl den Fahrbahnverhältnissen an. Durch die ASR wird selbst bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen das Anfahren, Beschleunigen und Bergauffahren erleichtert.

Die ASR sollte normalerweise immer eingeschaltet sein. Nur in bestimmten Ausnahmesituationen kann es sinnvoll sein, das System auszuschalten, z. B.: › beim Fahren mit Schneeketten; › beim Fahren im Tiefschnee oder auf sehr lockerem Untergrund; › beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen Fahrzeugs.

Anschließend sollte die ASR wieder eingeschaltet werden.

Während eines Eingriffs des Systems blinkt die ASR-Kontrollleuchte Bei einer Störung der ASR leuchtet im Kombi-Instrument die ASR-Kontrollleuchte im Kombi- Instrument.


Bei einer Störung der ASR leuchtet im Kombi-Instrument die ASR-Kontrollleuchte Die ASR kann bei Bedarf durch Drücken der Taste.


Die ASR kann bei Bedarf durch Drücken der Taste der Taste  » Abb. 96 aus- und wieder eingeschaltet » Abb. 97 bzw. bei Fahrzeugen mit ESP durch Drücken
der Taste werden. Bei ausgeschalteter ASR leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte » Abb. 96 aus- und wieder eingeschaltet
werden. Bei ausgeschalteter ASR leuchtet im Kombi-Instrument die Kontrollleuchte Elektronische Differenzialsperre (EDS und XDS).


Elektronische Differenzialsperre (EDS und XDS)

Wenn ein Antriebsrad durchdreht, bremst die EDS das durchdrehende Rad ab und überträgt die Antriebskraft auf die anderen Antriebsräder. Das trägt zur Fahrzeugstabilität sowie zügigen Fahrt bei.

Damit die Scheibenbremse des abgebremsten Rads nicht zu sehr erhitzt wird, schaltet die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspruchung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt betriebsfähig und hat die gleichen Eigenschaften wie ein Fahrzeug ohne EDS. Sobald die Bremse abgekühlt ist, schaltet die EDS automatisch wieder ein.

XDS (nur für Octavia RS)

Die XDS ist eine Erweiterung der elektronischen Differenzialsperre. Die XDS reagiert nicht auf Antriebsschlupf, sondern auf die Entlastung des kurveninneren Vorderrads bei schneller Kurvenfahrt. Durch den aktiven Bremseingriff auf die Bremse des kurveninneren Rads wird ein Durchdrehen verhindert. Damit wird die Traktion verbessert und das Fahrzeug folgt länger der gewünschten Spur.

Schalten (Schaltgetriebe)

Abb. 98 Schaltschema: 5-Gang bzw. 6- Gang Schaltgetriebe
Abb. 98 Schaltschema: 5-Gang bzw. 6- Gang Schaltgetriebe

Das Kupplungspedal beim Gangwechsel immer völlig durchtreten, um übermäßigen Verschleiß der Kupplung zu vermeiden.

Beim Gangwechel ist auch Folgendes zu beachten, Gangempfehlung.

Den Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Das Kupplungspedal betätigen und dieses völlig durchgetreten halten. Zur Vermeidung von Schaltgeräuschen einen Moment warten, bevor der Rückwärtsgang eingelegt wird.

Bei eingelegtem Rückwärtsgang und eingeschalteter Zündung leuchten die Rückfahrscheinwerfer.

Den Rückwärtsgang niemals während der Fahrt einlegen - Unfallgefahr! ACHTUNG
Den Rückwärtsgang niemals während der Fahrt einlegen - Unfallgefahr!

Wenn gerade nicht geschaltet wird, dann die Hand während der Fahrt nicht auf den Hinweis
Wenn gerade nicht geschaltet wird, dann die Hand während der Fahrt nicht auf den Schalthebel legen. Der Druck der Hand kann zum übermäßigen Verschleiß des Schaltmechanismus führen.

Pedale

Die Bedienung der Pedale darf keinesfalls behindert werden!

Im Fahrerfußraum darf nur eine Fußmatte, die an den zwei entsprechenden Befestigungspunkten befestigt ist, verwendet werden.

Ausschließlich Fußmatten aus dem ŠKODA Original Zubehör verwenden, die an zwei Befestigungspunkten befestigt sind.

Im Fahrerfußraum dürfen sich keine Gegenstände befinden - Gefahr durch Behinderung ACHTUNG
Im Fahrerfußraum dürfen sich keine Gegenstände befinden - Gefahr durch Behinderung oder Einschränkung bei der Pedalbedienung!

Einparkhilfe

Abb. 99 Einparkhilfe: Reichweite der Sensoren / Einparkhilfe einschalten
Abb. 99 Einparkhilfe: Reichweite der Sensoren / Einparkhilfe einschalten

Die Einparkhilfe ermittelt mithilfe von Ultraschall-Sensoren den Abstand vom hinteren bzw. vorderen Stoßfänger zu einem Hindernis. Die Sensoren befinden sich im hinteren bzw. vorderen Stoßfänger.

Die Signaltöne für die Einparkhilfe vorn sind höher als die für die Einparkhilfe hinten.

Die Töne der Einparkhilfe können im Menü des Informationsdisplays angepasst werden.

Reichweite der Sensoren

Die Abstandswarnung beginnt bei einem Abstand von etwa 160 cm zum Hindernis hinter dem Fahrzeug und etwa 120 cm zum Hindernis vor dem Fahrzeug A » Abb. 99. Mit der Verringerung des Abstands verkürzt sich das Intervall zwischen den Tonimpulsen.

Ab einer Entfernung von ca. 30 cm B » Abb. 99 ertönt ein Dauerton - Gefahrenbereich.

Ab diesem Augenblick darf die Fahrt nicht fortgesetzt werden!

Bei Navigationssystemen und einigen werkseitig eingebauten Radios wird der Abstand zum Hindernis gleichzeitig im Display grafisch dargestellt, siehe Bedienungsanleitung des Radios bzw. des Navigationssystems.

Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängevorrichtung beginnt die Signalisierungsgrenze des Gefahrenbereichs - Dauerton - 5 cm weiter entfernt vom Fahrzeug. Die Fahrzeuglänge kann sich durch eine eingebaute abnehmbare Anhängevorrichtung vergrößern.

Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängervorrichtung werden bei Anhängerbetrieb die Sensoren hinten deaktiviert.

Einparkhilfe hinten aktivieren und deaktivieren

Die Einparkhilfe wird bei eingeschalteter Zündung beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch aktiviert. Dies wird durch ein kurzes akustisches Signal bestätigt.

Die Einparkhilfe wird durch Herausnehmen des Rückwärtsgangs deaktiviert.

Einparkhilfe vorn und hinten aktivieren und deaktivieren

Die Einparkhilfe wird bei eingeschalteter Zündung beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder durch Drücken der Taste - in der Taste leuchtet das Symbol . Dies wird » Abb. 99 aktiviert
- in der Taste leuchtet das Symbol durch ein kurzes akustisches Signal bestätigt.. Dies wird
durch ein kurzes akustisches Signal bestätigt.

Die Einparkhilfe wird durch Drücken der Taste (das Symbol  in der Taste erlischt). oder bei einer Geschwindigkeit über 10 km/h deaktiviert
(das Symbol ACHTUNG in der Taste erlischt).


■ Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen und die Verantwortung ACHTUNG
■ Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen und die Verantwortung beim Rückwärtsfahren und ähnlichen Fahrmanövern liegt beim Fahrer. Es ist insbesondere auf Kleinkinder und Tiere zu achten, da diese von den Sensoren der Einparkhilfe nicht erkannt werden müssen.

■ Überzeugen Sie sich vor dem Rückwärtsfahren bzw. dem Einparkvorgang, ob sich vor und hinter dem Fahrzeug kein kleineres Hindernis, z. B. Stein, dünne Säule, Anhängerdeichsel u. Ä., befindet. Dieses Hindernis muss von den Sensoren der Einparkhilfe nicht erkannt werden.

■ Oberflächen von bestimmten Gegenständen und von Bekleidung können unter Umständen die Signale der Einparkhilfe nicht reflektieren. Deshalb können diese Gegenstände oder Personen, die solche Bekleidung tragen, nicht von den Sensoren der Einparkhilfe erkannt werden.

■ Externe Schallquellen können die Einparkhilfe störend beeinflussen. Unter ungünstigen Bedingungen müssen Gegenstände oder Personen nicht erkannt werden.

■ Wenn nach Aktivierung des Systems etwa 3 Sekunden lang ein Warnton ertönt und Hinweis
■ Wenn nach Aktivierung des Systems etwa 3 Sekunden lang ein Warnton ertönt und sich in der Fahrzeugnähe kein Hindernis befindet, dann liegt ein Systemfehler vor. Der Fehler wird zusätzlich durch das Blinken des Symbols

signalisiert. Den Fehler von einem Fachbetrieb in der Taste


beheben lassen. signalisiert. Den Fehler von einem Fachbetrieb
beheben lassen.

■ Damit die Einparkhilfe funktionieren kann, müssen die Sensoren sauber gehalten werden (eisfrei u. Ä.).

■ Ist die Einparkhilfe aktiviert und befindet sich der Wählhebel des automatischen Getriebes in der Position P, dann kommt es zur Unterbrechung des Warntons (das Fahrzeug kann sich nicht bewegen).

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

■ Aus Sicherheitsgründen darf die Geschwindigkeitsregelanlage bei dichtem Verkehr ACHTUNG
■ Aus Sicherheitsgründen darf die Geschwindigkeitsregelanlage bei dichtem Verkehr und ungünstigem Fahrbahnzustand (z. B. Glätte, rutschige Fahrbahn, Rollsplitt) nicht benutzt werden - Unfallgefahr!

■ Die gespeicherte Geschwindigkeit darf nur dann wieder aufgenommen werden, wenn sie für die gerade bestehenden Verkehrsverhältnisse nicht zu hoch ist.

■ Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Geschwindigkeitsregelanlage zu verhindern, ist die Anlage nach Benutzung immer auszuschalten.

■ Wenn bei eingeschalteter Geschwindigkeitsregelanlage (Fahrzeug mit Schaltgetriebe) VORSICHT
■ Wenn bei eingeschalteter Geschwindigkeitsregelanlage (Fahrzeug mit Schaltgetriebe) in den Leerlauf geschaltet wird, dann ist immer das Kupplungspedal durchzutreten! Sonst kann der Motor unbeabsichtigt hochdrehen.

■ Beim Fahren auf Strecken mit höherem Gefälle kann die Geschwindigkeitsregelanlage die Geschwindigkeit nicht konstant halten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs erhöht sich die Geschwindigkeit. Daher ist rechtzeitig in einen niedrigeren Gang zu schalten oder das Fahrzeug mit der Fußbremse abzubremsen.

Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe kann die Geschwindigkeitsregelanlage nicht Hinweis
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe kann die Geschwindigkeitsregelanlage nicht eingeschaltet werden, wenn sich der Wählhebel in der Position P, N, oder R befindet.

Geschwindigkeit speichern

Abb. 100 Blinker- und Fernlichthebel: Wippe und Schalter der GRA
Abb. 100 Blinker- und Fernlichthebel: Wippe und Schalter der GRA

Geschwindigkeit speichern

› Den Schalter A » Abb. 100 in Stellung ON drücken.

› Nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit die Wippe B in die Position SET drücken.

Nach dem Loslassen der Wippe B aus der Position SET wird die gespeicherte Geschwindigkeit ohne Betätigung des Gaspedals konstant gehalten.

Gespeicherte Geschwindigkeit ändern

Geschwindigkeit mit dem Gaspedal erhöhen

› Das Gaspedal treten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.

› Das Gaspedal loslassen, um die Geschwindigkeit auf den zuvor gespeicherten Wert zu senken.

Wenn die gespeicherte Geschwindigkeit mit dem Gaspedal über einen Zeitraum von mehr als 5 Minuten um mehr als 10 km/h überschritten wird, dann wird die gespeicherte Geschwindigkeit aus dem Speicher gelöscht. Die Geschwindigkeit muss erneut gespeichert werden.

Geschwindigkeit mit der Wippe B erhöhen

› Die Wippe B » Abb. 100 in der Position RES drücken.

› Wenn die Wippe in der Position RES gedrückt gehalten wird, dann erhöht sich die Geschwindigkeit kontinuierlich. Nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit die Wippe loslassen. Dadurch wird die neu gespeicherte Geschwindigkeit in den Speicher aufgenommen.

Geschwindigkeit verringern

› Die gespeicherte Geschwindigkeit kann durch Drücken der Wippe B in der Position SET verringert werden.

› Wenn die Wippe in der Position SET gedrückt gehalten wird, dann verringert sich die Geschwindigkeit kontinuierlich. Nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit die Wippe loslassen. Dadurch wird die neu gespeicherte Geschwindigkeit in den Speicher aufgenommen.

› Wenn die Wippe bei einer Geschwindigkeit von weniger als 30 km/h losgelassen wird, dann wird die Geschwindigkeit nicht gespeichert, der Speicher wird gelöscht. Die Geschwindigkeit muss nach einer Geschwindigkeitserhöhung auf über 30 km/h erneut durch Drücken der Wippe B in der Position SET gespeichert werden.

Die Geschwindigkeit kann auch durch Treten des Bremspedals verringert werden, dadurch wird die Anlage vorübergehend ausgeschaltet.

Geschwindigkeitsregelanlage vorübergehend abschalten

Die Geschwindigkeitsregelanlage wird vorübergehend abgeschaltet, indem der Schalter A » Abb. 100 in die gefederte Position CANCEL bzw. auch das Bremsoder Kupplungspedal gedrückt wird.

Die gespeicherte Geschwindigkeit bleibt weiterhin im Speicher erhalten.

Zur Wiederaufnahme der gespeicherten Geschwindigkeit nach Loslassen des Brems- oder Kupplungspedals die Wippe B kurz in der Stellung RES drücken.

Geschwindigkeitsregelanlage vollständig ausschalten

› Den Schalter A » Abb. 100 nach rechts in Stellung OFF drücken.

START-STOPP

Abb. 101 Taste für das START-STOPP-System
Abb. 101 Taste für das START-STOPP-System

Das START-STOPP-System hilft Ihnen, Kraftstoff zu sparen sowie schädliche Emissionen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Die Funktion ist bei jedem Einschalten der Zündung automatisch aktiviert.

Im Start-Stopp-Betrieb schaltet der Motor in Standphasen des Fahrzeugs automatisch ab, z. B. bei einem Ampelstopp.

Im Display des Kombi-Instruments werden Informationen über den aktuellen Status des START-STOPP-Systems angezeigt.

Automatische Motorabschaltung (Stopp-Phase)

› Das Fahrzeug anhalten (ggf. die Handbremse anziehen).

› Den Gang herausnehmen.

› Das Kupplungspedal loslassen.

Automatischer erneuter Startvorgang (Start-Phase)

› Das Kupplungspedal treten.

START-STOPP-System ein- und ausschalten

Das START-STOPP-System kann durch das Betätigen der Taste Bei deaktiviertem Start-Stopp-Betrieb leuchtet die Kontrollleuchte in der Taste. » Abb. 101 ein- und ausgeschaltet werden.


Bei deaktiviertem Start-Stopp-Betrieb leuchtet die Kontrollleuchte in der Taste.

Wenn sich das Fahrzeug beim manuellen Ausschalten im Stopp-Betrieb befindet, startet der Motor sofort.

Das START-STOPP-System ist sehr komplex. Einige der Vorgänge sind ohne entsprechende Servicetechnik schwer zu kontrollieren. In der nachfolgenden Übersicht sind die Rahmenbedingungen für den einwandfreien Betrieb des STARTSTOPP- Systems aufgeführt.

Bedingungen für die automatische Motorabschaltung (Stopp-Phase)

› Der Schalthebel befindet sich in der Leerlaufposition.

› Das Kupplungspedal ist nicht durchgetreten.

› Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt angelegt.

› Die Fahrertür ist geschlossen.

› Die Motorraumklappe ist geschlossen.

› Das Fahrzeug befindet sich im Stillstand.

› Die werkseitig eingebaute Anhängevorrichtung ist nicht mit einem Anhänger elektrisch verbunden.

› Der Motor ist betriebswarm.

› Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist ausreichend.

› Das stehende Fahrzeug befindet sich an keiner starken Steigung oder im starken Gefälle.

› Die Motordrehzahl ist unter 1200 1/min.

› Die Temperatur der Fahrzeugbatterie ist nicht zu niedrig oder zu hoch.

› Der Druck in der Bremsanlage ist ausreichend.

› Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der im Fahrzeuginnenraum eingestellten Temperatur ist nicht zu groß.

› Die Fahrzeuggeschwindigkeit seit dem letzten Abstellen des Motors war höher als 3 km/h.

› Es erfolgt keine Reinigung des Dieselpartikelfilters.

› Die Vorderräder sind nicht zu stark eingeschlagen (das Lenkrad wurde um weniger als eine Dreivierteldrehung eingeschlagen).

Bedingungen für einen automatischen erneuten Startvorgang (Start-Phase)

› Die Kupplung ist durchgetreten.

› Die max./min. Temperatur ist eingestellt.

› Die Funktion Entfrosten der Frontscheibe ist eingeschaltet.

› Eine hohe Gebläsestufe ist gewählt.

› Die Taste START-STOPP wird gedrückt.

Bedingungen für einen automatischen erneuten Startvorgang ohne Fahrereingriff

› Das Fahrzeug bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 3 km/h.

› Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der im Fahrzeuginnenraum eingestellten Temperatur ist zu groß.

› Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist nicht ausreichend.

› Der Druck in der Bremsanlage ist nicht ausreichend.

Wenn im Stopp-Betrieb für mehr als 30 Sekunden der Fahrergurt abgelegt oder die Fahrertür geöffnet wird, dann muss der Motor manuell mithilfe des Schlüssels angelassen werden. Die entsprechenden Meldungen im Display des Kombi-Instruments sind zu beachten.

Meldungen im Display des Kombi-Instruments (gilt für Fahrzeuge ohne Informationsdisplay)

ERROR START STOP (FEHLER START STOP)

Fehler im START-STOPP-System
START STOP NOT POSSIBLE (START STOP NICHT MOEGLICH)

Die automatische Motorabschaltung ist nicht möglich.
START STOP ACTIVE (START STOP AKTIV)

Automatische Motorabschaltung (Stopp-Phase)
SWITCH OFF IGNITION (ZUENDUNG AUSSCHALTEN)

Die Zündung ausschalten.
START MANUALLY (MANUELL STARTEN)

Den Motor manuell starten.

■ Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der Bremskraftverstärker sowie die Servolenkung ACHTUNG
■ Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der Bremskraftverstärker sowie die Servolenkung nicht.

■ Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor rollen lassen.

Wenn das START-STOPP-System über einen sehr langen Zeitraum bei sehr hohen Außentemperaturen VORSICHT
Wenn das START-STOPP-System über einen sehr langen Zeitraum bei sehr hohen Außentemperaturen verwendet wird, kann die Fahrzeugbatterie beschädigt werden.

■ Veränderungen der Außentemperatur können sich an der Innentemperatur der Fahrzeugbatterie Hinweis
■ Veränderungen der Außentemperatur können sich an der Innentemperatur der Fahrzeugbatterie auch im Abstand von mehreren Stunden bemerkbar machen. Steht das Fahrzeug z. B. lange bei Minustemperaturen im Freien oder in der direkten Sonneneinstrahlung, kann es bis zu mehreren Stunden dauern, bis die Innentemperatur der Fahrzeugbatterie geeignete Werte für den einwandfreien Betrieb des START-STOPP-Systems erreicht.

■ Wird die Climatronic im automatischen Modus betrieben, kann unter bestimmten Bedingungen der Motor nicht automatisch abgeschaltet werden.

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