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Seat Leon: Prüfen und Nachfüllen - Rat und Tat - Seat Leon BetriebsanleitungSeat Leon: Prüfen und Nachfüllen

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Tanken

Die Tankklappe wird automatisch über die Zentralverriegelung geöffnet. Der Tank fasst etwa 55 Liter.

Abb. 138 Geöffnete Tankklappe


Abb. 138 Geöffnete Tankklappe

Tankdeckel öffnen

– Klappen Sie den Deckel auf.

– Schrauben Sie den Tankdeckel gegen den Uhrzeigersinn ab.

Tankdeckel schließen

– Schrauben Sie den Tankdeckel nach rechts ein, bis Sie ein „klickendes“ Geräusch hören.

– Schließen Sie die Klappe, bis sie sicher einrastet. Der Tankdeckel ist mit einem Band gegen Verlust gesichert.

Die Tankklappe befindet sich hinten rechts am Fahrzeug.

Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig abschaltet, ist der Kraftstoffbehälter „voll“. Füllen Sie keinen weiteren Kraftstoff ein, denn dieser würde den Ausdehnungsraum füllen. Bei einer Erhitzung könnte Kraftstoff auslaufen.

Die richtige Kraftstoffsorte für das Fahrzeug finden Sie auf einem Aufkleber auf der Innenseite der Tankklappe. Darauf finden Sie weitere Hinweise zum Kraftstoff.

Notentriegelung der Tankklappe

Bei einem Ausfall der Zentralverriegelung kann die Tankklappe manuell geöffnet werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

• Öffnen Sie die Heckklappe.

• Nehmen Sie die Klappe in der rechten Seitenverkleidung des Gepäckraums ab.

• Greifen Sie mit der Hand die Verriegelungsvorrichtung und ziehen Sie sie nach hinten.

• Öffnen Sie die Klappe und nehmen Sie den Tankdeckel ab.

ACHTUNG!

• Kraftstoff ist leicht entzündbar und kann schwere Verbrennungen und andere Verletzungen hervorrufen.

− Beim Einfüllen des Kraftstoffs in das Fahrzeug oder in einen Reservekanister ist das Rauchen und offenes Feuer untersagt. Explosionsgefahr!

− Beachten Sie bei der Verwendung von Reservekanistern die gesetzlichen Vorschriften.

− Wir empfehlen Ihnen aus Sicherheitsgründen, keinen gefüllten Reservekanister mitzuführen. Bei einem Unfall könnte der Kanister beschädigt werden und Kraftstoff auslaufen.

• Wenn Sie in Ausnahmefällen Kraftstoff im Reservekanister transportieren müssen, beachten Sie bitte folgende Punkte:

− Füllen Sie niemals den Reservekanister mit Kraftstoff, wenn er sich im oder auf dem Fahrzeug befindet. Es entstehen bei der Befüllung elektrostatische Aufladungen, die die Kraftstoffdämpfe entzünden können. Explosionsgefahr! Stellen Sie den Kanister beim Befüllen immer auf den Boden.

− Stecken Sie die Zapfpistole immer soweit wie möglich in den Einfüllstutzen des Kanisters.

− Bei Reservekanistern aus Metall muss die Zapfpistole Kontakt mit dem Kanister haben, während Kraftstoff eingefüllt wird. Dadurch wird eine statische Aufladung vermieden.

− Verschütten Sie niemals Kraftstoff im Fahrzeug oder im Gepäckraum.

Kraftstoffdämpfe sind explosiv. Dies kann lebensgefährlich sein.

Vorsicht!

• Übergelaufenen Kraftstoff sollten Sie unverzüglich vom Fahrzeuglack entfernen.

• Fahren Sie den Kraftstofftank niemals ganz leer. Durch die unregelmäßige Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen. Dadurch gelangt unverbrannter Kraftstoff in die Abgasanlage – Gefahr einer Katalysatorbeschädigung!

Umwelthinweis

Überfüllen Sie den Kraftstoffbehälter nicht - bei Erwärmung kann sonst Kraftstoff austreten.

Autogasanlage*

Autogas tanken

Der Autogas-Einfüllstutzen befindet sich hinter der Tankklappe neben dem Benzin-Einfüllstutzen.

Abb. 139 Geöffnete Tankklappe mit Autogas-Einfüllstutzen und Adapter.


Abb. 139 Geöffnete Tankklappe mit Autogas-Einfüllstutzen und Adapter.

Abb. 140 Autogas- Vorratsbehälter in der Reserveradmulde.


Abb. 140 Autogas- Vorratsbehälter in der Reserveradmulde.

Autogas tanken

– Vor dem Tanken müssen Sie den Motor ausschalten und den Zündschlüssel abziehen.

– Öffnen Sie die Tankklappe.

– Lesen Sie vor dem Tanken die Hinweise zur Bedienung der Autogastankanlage.

– Schrauben Sie den Deckel des Autogas-Einfüllstutzens 1 ab

– Schrauben Sie den erforderlichen Adapter 2 auf den Autogas- Einfüllstutzen 1.

– Tanken Sie entsprechend den Anweisungen der Autogastankanlage.

– Schrauben Sie den Adapter wieder ab.

– Schrauben Sie den Deckel des Autogas-Einfüllstutzens auf.

– Schließen Sie die Tankklappe.

Beim Herausziehen der Autogaszapfpistole kann etwas Gas austreten  .

Der Autogas-Vorratsbehälter, Abb. 140 in der Reserveradmulde hat ein Fassungsvermögen von 39 Litern. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann der Autogas-Vorratsbehälter möglicherweise nicht vollständig gefüllt werden.

Anschlüsse an Zapfsäulen

Es gibt verschiedene Anschlüsse an Autogaszapfsäulen, daher kann auch die Bedienung unterschiedlich sein. Aus diesem Grund sollten Sie beim ersten Tanken einen Tankstellenangestellten um Hilfe bitten oder an einer anderen Zapfsäule tanken.

Geräusche beim Betanken mit Autogas

Beim Befüllen des Autogas-Vorratsbehälters entstehen Geräusche, denen keine Beachtung zu schenken ist.

ACHTUNG!

Unsachgemäßes Tanken oder unsachgemäßer Umgang mit Autogas kann zu einem Brand, einer Explosion und Verletzungen führen.

• Autogas ist eine hochexplosive und leicht entflammbare Substanz. Es kann schwere Verbrennungen und andere Verletzungen verursachen.

• Vor beim Tanken muss der Motor ausgeschaltet werden.

• Schalten Sie Ihr Mobilfunktelefon und alle Funkgeräte immer aus, da elektromagnetische Strahlungen Funken verursachen können und dadurch ein Brand ausgelöst werden kann.

• Steigen Sie während des Tankvorgangs nicht ins Fahrzeug. Wenn Sie in Ausnahmefällen ins Fahrzeug steigen müssen, schließen Sie die Tür und berühren Sie eine metallische Oberfläche, bevor Sie danach wieder den Anschluss anfassen. Dadurch vermeiden Sie elektrostatische Entladungen, die einen Funken und damit einen Brand während des Tankvorgangs auslösen können.

• Nach dem Tanken können geringe Mengen von Autogas austreten.

Wenn das Autogas mit der Haut in Berührung kommt, können Verletzungen durch Vereisung verursacht werden.

• Rauchen Sie nicht und halten Sie sich beim Befüllen des Vorratsbehälters immer fern von offenem Feuer. Ansonsten kann eine Explosion ausgelöst werden!

Adapter für den Flüssiggas-Einfüllstutzen (LPG)

Der Adapter wird benötigt, da es Zapfsäulen mit verschiedenen Zapfpistolen gibt.

Abb. 141 Übersicht der Adapter für den Autogas-Einfüllstutzen.


Abb. 141 Übersicht der Adapter für den Autogas-Einfüllstutzen.

1 ACME-Adapter (Adapter für Europa) 2 Dish-Coupling-Adapter ( Adapter für Italien) 3 Bajonett-Adapter
4 EURO-Adapter ( Adapter für Spanien)

Im Lieferumfang ist der Adapter des jeweiligen Landes enthalten, d.h. der ACME-Adapter 1, der Dish-Coupling-Adapter 2, der Bajonett-Adapter 3 oder der EURO-Adapter 4.

Die Einfüllsysteme und die entsprechenden Adapter sind je nach Land unterschiedlich.

Da die Tankstellen im Ausland nicht immer über die für Ihre Autogasanlage benötigten Adapter verfügen, empfehlen wir Ihnen, diese vor Reiseantritt zu erwerben. Prüfen Sie, ob die Adapter für Ihr Einfüllsystem geeignet sind.

Hinweis

Die vier in Europa üblichsten Adapter sind der ACME-Adapter 1, der Dish- Coupling-Adapter 2, der Bajonett-Adapter 3 und der EURO-Adapter 4.

Generell empfehlen wir, die vier Adapter im Fahrzeug mitzuführen, da in einigen Ländern verschiedene Typen des Einfüllsystems verwendet werden.

Die Einführung eines einzigen Einfüllsystems für Europa ist vorgesehen (Euronozzle).

Krafstoff Autogas (LPG)

Autogas (LPG) ist ein alternativer Kraftstoff für die Automobilindustrie und eine Mischung aus Propan und Butan.

Der aktuelle Erfolg des Autogases ist insbesondere auf die strikten Vorschriften über Abgasemissionen zurückzuführen. Im Vergleich zu den anderen fossilen Kraftstoffen zeichnet sich Autogas durch geringe Emissionswerte aus.

Qualität des Autogases und Verbrauch

Die an Autogas gestellten Qualitätsanforderungen werden für ganz Europa in der DIN EN 589 geregelt und ermöglichen die Fahrt im Autogasbetrieb überall in Europa.

Es wird zwischen Winter- und Sommergas unterschieden. Das Wintergas weist einen höheren Anteil an Propangas auf. Aus diesem Grund kann die Restreichweite beim Fahren mit Wintergas ( aufgrund des erhöhten Verbrauchs) geringer sein als mit Sommergas.

Autogas-Tankstellen-Netz

Die Zahl der Autogas-Tankstellen steigt kontinuierlich an.

Im Internet werden Listen mit den vorhandenen Autogas-Tankstellen veröffentlicht.

Sicherheit des Autogases

Eine Crash-Testreihe mit diesem Fahrzeug mit Autogasantrieb bestätigt seinen hohen Sicherheitsgrad.

Die Sicherheit der Autogasanlage gewährleistet einen gefahrenlosen Betrieb.

Es wurden folgende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen:

• Der Autogas-Vorratsbehälter verfügt über ein Magnetventil, das beim Ausschalten des Motors (beim Ausschalten der Zündung) bzw. beim Benzinbetrieb automatisch schließt.

• Ein elektromagnetisches Hauptabsperrventil unterbricht bei ausgeschaltetem Motor bzw. im Benzinbetrieb die Autogasförderung in den Motorraum.

• Ein Sicherheitsventil am Autogas-Vorratsbehälter mit Leitungen ins Freie verhindert, dass das Gas in den Innenraum gelangt.

• Alle Befestigungsstellen und Werkstoffe wurden derart gewählt, dass ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet ist.

Für eine sichere Fahrt muss der Zustand der Autogasanlage in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.Diese Kontrollarbeiten sind Teil des Service-Plans.

ACHTUNG!

• Wenn Gasgeruch festgestellt wird oder der Verdacht auf ein Leck besteht, muss das Fahrzeug sofort angehalten und die Zündung ausgeschaltet werden. Öffnen Sie zum Lüften des Innenraums die Türen. Setzen Sie die Fahrt nicht fort! Lassen Sie die Störung von einem Fachbetrieb beheben.

• Wenn Gasgeruch oder ein Leck der Autogasanlage festgestellt wird, machen Sie brennende Zigaretten sofort aus und entfernen Sie alle Gegenstände, die Funken oder einen Brand verursachen könnten, vom Fahrzeug.

• Autogasbehälter stehen unter Druck und müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Der Inhaber des Fahrzeugs muss gewährleisten, dass diese Kontrollen korrekt ausgeführt werden.

• Wird das Fahrzeug in einem geschlossenen Raum abgestellt (z. B. in einer Garage), sollten Sie sich vergewissern, dass dieser über eine natürliche oder mechanische Belüftung verfügt, die einen eventuellen Gasaustritt neutralisieren kann.

Hinweis

Bei einer Störung an der Autogas-Anlage erfahren Sie auf der SEAT-Webseite, welche Werkstätten für die Instandsetzung derartiger Störungen zugelassen sind.

Benzin

Benzinsorten

Die empfohlene Benzinsorte steht auf der Innenseite der Tankklappe.

Fahrzeuge mit Katalysator müssen mit bleifreiem Benzin entsprechend DIN EN 228 betankt werden (EN = „Euro-Norm“).

Die einzelnen Benzinsorten werden durch die jeweilige Oktanzahl unterschieden, z.B.: 91, 95, 98 ROZ (ROZ = „ Research-Oktan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Klopffestigkeit des Benzinkraftstoffs“). Sie können Benzin mit höherer Oktanzahl tanken als Ihr Motor benötigt, es hat jedoch keine Vorteile in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch oder die Motorleistung.

Die für Ihr Fahrzeug geeignete Benzinsorte wird in der technischen Tabelle für Ihren Motor aufgeführt. Kapitel „Technische Daten“

Vorsicht!

• Das Benzin nach der Norm EN 228 kann einen geringen Anteil Ethanol enthalten. Der sogenannte „ Bioethanolkraftstoff“, wie er im Handel beispielsweise unter der Nummer E50 bzw. E85 erhältlich ist (mit hohem Ethanolgehalt), darf nicht getankt werden, da dadurch die Kraftstoffanlage beschädigt wird.

• Bereits eine Tankfüllung mit verbleitem Benzin führt zu einer dauerhaften Verschlechterung der Katalysatorwirkung.

• Bei Benzin mit zu niedriger Oktanzahl können hohe Drehzahlen oder eine starke Motorbelastung zu Motorschäden führen.

Umwelthinweis

Bereits eine Tankfüllung mit bleihaltigem Kraftstoff führt zu einer Verschlechterung der Katalysatorwirkung.

Benzinzusätze

Benzinzusätze verbessern die Benzinqualität.

Die Benzinqualität beeinflusst Laufverhalten, Leistung und Lebensdauer des Motors. Tanken Sie deshalb Qualitätsbenzin mit beigemischten Zusätzen (Additiven). Diese Zusätze wirken korrosionsschützend, reinigen das Kraftstoffsystem und beugen Ablagerungen im Motor vor.

Steht Qualitätsbenzin mit Additiven nicht zur Verfügung oder treten Motorstörungen auf, sind die erforderlichen Zusätze beim Tanken beizumischen.

Dieselkraftstoff

Der Dieselkraftstoff muss der Norm DIN EN 590 entsprechen (EN = „Euro- Norm“). Die Cetanzahl CZ muss mindestens 51 betragen. CZ ist die Kennzahl für die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes.

Hinweise zum Tanken.

Biodiesel

Vorsicht!

• Ihr Fahrzeug ist nicht für die Verwendung von Biodiesel ausgelegt.

Betanken Sie das Fahrzeug unter keinen Umständen mit diesem Kraftstoff.

Die Verwendung von Biodiesel kann zu Schäden am Motor und an der Kraftstoffanlage führen. Die Zugabe von Biodiesel zum Dieselkraftstoff durch den Hersteller gemäß der Norm EN 590 oder DIN 51628, ist zulässig und führt nicht zu Schäden am Motor oder an der Kraftstoffanlage.

• Der Motor ist ausschließlich für die Verwendung von Dieselkraftstoff nach EN 590 ausgelegt. Verwenden Sie niemals Benzin, Kerosin, Heizöl oder einen anderen Kraftstoff. Sollten Sie den falschen Kraftstoff getankt haben, lassen Sie den Motor nicht an und holen Sie fachmännische Hilfe. Die Inhaltstoffe dieser Kraftstoffarten können die Kraftstoffanlage und den Motor erheblich beschädigen.

Winterbetrieb

Diesel kann im Winter dickflüssig werden.

Winterdiesel

Bei der Verwendung von „Sommerdiesel“ können bei Temperaturen unter 0°C Betriebsstörungen auftreten, weil der Kraftstoff durch Paraffin-Ausscheidung zu dickflüssig wird. Deshalb gibt es in in einigen Ländern während der kalten Jahreszeit „Winterdiesel“, der auch noch bis -22°C betriebssicher ist.

In Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen werden meist Dieselkraftstoffe angeboten, die ein anderes Temperaturverhalten zeigen. Die SEATBetriebe und Tankstellen eines jeweiligen Landes geben Auskunft über die landesüblichen Dieselkraftstoffe.

Filtervorwärmung

Um für den Winterbetrieb noch besser gerüstet zu sein, ist Ihr Fahrzeug am Kraftstofffilter mit einer Vorglühanlage ausgestattet. Dadurch wird Ihre Kraftstoffanlage bei Verwendung von Winterdiesel, der bis -15°C kältebeständig ist, sogar bis etwa - 24°C betriebssicher.

Sollte der Kraftstoff bei Temperaturen unter -24°C dennoch so dickflüssig geworden sein, dass der Motor nicht mehr anspringt, genügt es, das Fahrzeug einige Zeit in einen beheizten Raum zu stellen.

Vorsicht!

Kraftstoffzusätze, sogenannte „Fließverbesserer“ oder ähnliche Mittel, dürfen dem Dieselkraftstoff nicht beigemischt werden.

Arbeiten im Motorraum

Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum müssen sehr vorsichtig ausgeführt werden.

Vor der Durchführung von Arbeiten am Motor oder im Motorraum: 1. Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

2. Ziehen Sie die Handbremse an.

3. Stellen Sie den Schalthebel in den Leerlauf bzw. den Wählhebel in Stellung P.

4. Lassen Sie den Motor abkühlen.

5. Halten Sie Kinder vom Fahrzeug fern.

6. Öffnen Sie die Motorraumklappe.

Führen Sie Arbeiten im Motorraum nur dann selber durch, wenn Sie mit den notwendigen Handlungen vertraut sind und geeignete Werkzeuge haben! Andernfalls lassen Sie alle Arbeiten bei einem Fachbetrieb durchführen.

Alle Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel, wie z.B. Kühlmittel, Motoröle, aber auch Zündkerzen und Batterien, werden ständig weiterentwickelt. SEAT informiert die Fachbetriebe immer aktuell über Veränderungen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel vom Fachbetrieb wechseln zu lassen. Beachten Sie auch die entsprechenden Hinweise. Der Motorraum des Fahrzeuges ist ein gefährlicher Bereich  .

ACHTUNG!

Bei allen Arbeiten am Motor oder im Motorraum, z.B. beim Prüfen und Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten, können Verletzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen! • Öffnen Sie niemals die Motorraumklappe, wenn Sie bemerken, dass Dampf oder Kühlmittel austritt. Sonst besteht Verbrühungsgefahr! Warten Sie, bis kein Dampf oder Kühlmittel mehr austritt und lassen Sie den Motor vor Öffnen der Motorraumklappe abkühlen.

• Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

• Ziehen Sie die Handbremse an und schalten Sie den Schalthebel in den Leerlauf oder den Wählhebel in Stellung P.

• Halten Sie Kinder vom Fahrzeug fern.

• Berühren Sie keine heißen Motorteile. Verbrennungsgefahr!

• Verschütten Sie keine Flüssigkeiten auf den heißen Motor oder auf die Abgasanlage. Brandgefahr!

• Vermeiden Sie Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage, besonders an den Starthilfepunkten. Explosionsgefahr der Batterie!

• Greifen Sie niemals in den Kühlerlüfter. Er ist temperaturgesteuert und kann sich selbstständig einschalten – auch bei ausgeschalteter Zündung oder abgezogenem Zündschlüssel!

• Öffnen Sie niemals den Verschlussdeckel des Kühlmittelbehälters, solange der Motor warm ist. Durch das heiße Kühlmittel steht das Kühlsystem unter Druck.

• Zum Schutz von Gesicht, Händen und Armen vor heißem Dampf oder heißem Kühlmittel sollten Sie den Verschlussdeckel beim Öffnen mit einem großen und dicken Lappen abdecken.

• Lassen Sie niemals Gegenstände, wie z.B. Putzlappen oder Werkzeug, im Motorraum zurück.

• Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet werden soll, muss das Fahrzeug zusätzlich mit geeigneten Unterstellböcken sicher abgestützt werden. Der Wagenheber ist für einen sicheren Stand nicht ausreichend - Verletzungsgefahr!

• Falls beim Startvorgang oder bei laufendem Motor Arbeiten durchgeführt werden müssen, geht eine lebensbedrohende Gefahr von sich drehenden Teilen (z.B. Keilrippenriemen, Generator, Kühlerlüfter) und von der Hochspannungszündanlage aus. Beachten Sie zusätzlich folgende Punkte:

− Berühren Sie niemals die elektrischen Leitungen der Zündanlage.

− Vermeiden Sie unbedingt, dass Sie z.B. mit Schmuck, losen Kleidungsstücken oder langen Haaren in drehende Teile des Motors geraten. Dies kann lebensgefährlich sein. Nehmen Sie deshalb Schmuck vorher ab, stecken Sie Haare hoch und tragen Sie Kleidung, die eng am Körper anliegt.

− Geben Sie niemals bei eingelegter Fahrstufe oder eingelegtem Gang unachtsam Gas. Das Fahrzeug kann sich auch bei angezogener Handbremse in Bewegung setzen. Dies kann lebensgefährlich sein.

• Wenn Arbeiten am Kraftstoffsystem oder an der elektrischen Anlage notwendig sind, beachten Sie zusätzlich zu den oben genannten Warnhinweisen:

− Trennen Sie immer die Fahrzeugbatterie vom Bordnetz. Dabei muss das Fahrzeug entriegelt sein, da sonst die Alarmanlage ausgelöst wird.

− Rauchen Sie nicht.

− Arbeiten Sie niemals in der Nähe von offenen Flammen.

− Halten Sie immer einen Feuerlöscher bereit.

Vorsicht!

Achten Sie beim Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten darauf, dass die Flüssigkeiten auf keinen Fall verwechselt werden. Andernfalls sind schwerwiegende Funktionsmängel und Motorschäden die Folge!

Umwelthinweis

Aus dem Fahrzeug austretende Betriebsflüssigkeiten sind umweltschädlich.

Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig den Boden unter dem Fahrzeug. Sind dort durch Öl oder durch andere Betriebsflüssigkeiten verursachte Flecken zu sehen, bringen Sie das Fahrzeug zwecks Überprüfung zu einem Fachbetrieb.

Motorraumklappe öffnen

Die Motorraumklappe wird von innen entriegelt.

Abb. 142 Ausschnitt aus dem Fußraum auf der Fahrerseite: Entriegelungshebel für


Abb. 142 Ausschnitt aus dem Fußraum auf der Fahrerseite: Entriegelungshebel für die Motorraumklappe

Abb. 143 Riegel der Motorraumklappe


Abb. 143 Riegel der Motorraumklappe

Achten Sie vor dem Öffnen der Motorraumklappe darauf, dass sich die Wischerarme in Ruhestellung befinden.

– Ziehen Sie den Hebel unter der Instrumententafel  Abb. 142 in Pfeilrichtung. Die Motorraumklappe wird durch Federwirkung entriegelt  .

– Heben Sie die Motorraumklappe am Entriegelungshebel (Pfeil) an und öffnen Sie die Motorraumklappe.

– Rasten Sie die Haltestange aus und setzen Sie sie in die dafür vorgesehene Aufnahme in der Motorraumklappe ein.

ACHTUNG!

Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen! • Öffnen Sie niemals die Motorraumklappe, wenn Sie bemerken, dass Dampf, Rauch oder Kühlmittel aus dem Motorraum austritt.

• Warten Sie so lange, bis kein Dampf, Rauch oder Kühlmittel mehr austritt, und öffnen Sie dann vorsichtig die Motorraumklappe.

• Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden Warnhinweise.

Motorraumklappe schließen

– Heben Sie die Motorraumklappe leicht an.

– Hängen Sie die Haltestange aus und rasten Sie sie in ihrer Halterung ein.

– Lassen Sie sie aus einer Höhe von ca. 30 cm in ihre Verriegelung fallen, damit sie einrastet.

Ist die Motorraumklappe nicht richtig verriegelt, nicht zudrücken. Öffnen Sie sie erneut und lassen Sie sie erneut in die Verriegelung fallen.

ACHTUNG!

Eine nicht richtig geschlossene Motorraumklappe kann sich während der Fahrt öffnen und die Sicht nach vorne versperren – Unfallgefahr! • Prüfen Sie immer nach dem Schließen der Motorraumklappe, ob die Verriegelung richtig eingerastet ist. Die Motorraumklappe muss bündig mit den umgebenden Karosserieteilen sein.

• Sollten Sie während der Fahrt bemerken, dass die Verriegelung nicht eingerastet ist, halten Sie sofort an und schließen Sie die Motorraumklappe – Unfallgefahr!

Motoröl

Allgemeines

Werkseitig ist ein spezielles Qualitäts-Mehrbereichsöl eingefüllt, das – außer in extrem kalten Klimazonen – als Ganzjahresöl gefahren werden kann.

Da die Verwendung eines hochwertigen Motoröls eine Grundvoraussetzung für die korrekte Funktion und hohe Lebensdauer des Motors ist, dürfen beim Nachfüllen oder Ölwechsel nur Öle verwendet werden, die die VW-Normen erfüllen.

Die auf der nächsten Seite angegebenen Spezifikationen (VW-Normen) müssen auf dem Behälter des Betriebsöls angegeben werden; werden auf dem Ölbehälter die Normen für Benzin- und Dieselmotoren zusammen angegeben, kann dieses Öl ohne Vorbehalt für beide Motortypen eingesetzt werden.

Wir empfehlen Ihnen, den Ölwechsel gemäß Service-Plan von einem SEATBetrieb bzw. einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Die für den Motor ihres Fahrzeugs gültige Ölspezifikation finden Sie in, „Ölmerkmale“.

Wartungsintervalle

Die Wartungsintervalle können flexibel (LongLife-Service) oder fest vorgegeben (zeit- oder laufleistungsabhängig) sein.

Wenn auf der Rückseite des „Service-Plans“ „PR QG1“ angegeben ist, bedeutet dies, dass Ihr Fahrzeug auf den LongLife-Service ausgelegt ist. Die Kennung „QG0“ oder „QG2“ weist hingegen auf einen zeit- oder laufleistungsabhängigen Service hin.

Flexible Wartungsintervalle (LongLife-Service-Intervalle*

) Die Entwicklung von Spezialölen und entsprechende Überprüfungen ermöglichen – abhängig von der individuellen Fahrweise – eine Verlängerung der Ölwechsel-Service-Intervalle (LongLife-Serviceintervalle).

Diese Öle sind die zwingende Voraussetzung für die Verlängerung der Wartungsintervalle. Daher müssen sie unter Beachtung der folgenden Aspekte verwendet werden: • Vermeiden Sie das Mischen mit Ölen für feste Wartungsintervalle.

• Nur im Ausnahmefall, wenn der Motorölstand zu niedrig ist und LongLife-Öle nicht zur Verfügung stehen, dürfen Sie (einmalig) Öle für feste Wartungsintervalle nachfüllen ( bis zu 0,5 Liter).

Feste Wartungsintervalle*

Wenn die „LongLife-Serviceintervalle“ bei Ihrem Fahrzeug keine Anwendung finden oder (auf eigenen Wunsch) deaktiviert wurden, können Öle für feste Wartungsintervalle verwendet werden. Siehe auch, „Ölmerkmale“.

In diesem Fall unterliegt Ihr Fahrzeug einem festen Wartungsintervall von 1 Jahr / 15.000 km ( je nach dem, was zuerst eintritt).  Heft „ Service- Plan“.

• Nur im Ausnahmefall, wenn der Motorölstand zu niedrig ist und das für Ihr Fahrzeug vorgeschriebene Öl nicht zur Verfügung steht, dürfen Sie Öle nach Spezifikation ACEA A2 oder ACEA A3 ( Benzinmotoren) bzw.

ACEA B3 oder ACEA B4 ( Dieselmotoren) bis zu 0,5 Liter einmalig nachfüllen.

Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter*

Aus dem „ Service-Plan“ geht hervor, ob Ihr Fahrzeug mit einem Partikelfilter für Dieselmotoren ausgestattet wurde.

Bei allen Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter darf ausschließlich Öl mit der Kennung VW 507 00 verwendet werden, da es sich dabei um aschearmes Öl handelt. Der Gebrauch anderer Ölsorten führt zu einer größeren Rußansammlung und verringert die Lebensdauer des Dieselpartikelfilters. Daher: • Vermeiden Sie das Mischen mit anderen Ölen.

• Nur im Ausnahmefall, wenn der Motorölstand zu niedrig ist und das für Ihr Fahrzeug vorgeschriebene Öl nicht zur Verfügung steht, dürfen Sie Öle nach Spezifikation VW 506 00 bzw. VW 506 01 oder VW 505 00 bzw.

VW 505 01 oder ACEA B3 bzw. ACEA B4 bis zu 0,5 Liter einmalig nachfüllen.

Ölmerkmale

a) Nur empfohlene Öle verwenden. Andernfalls können Motorschäden entstehen.


a) Nur empfohlene Öle verwenden. Andernfalls können Motorschäden entstehen.

Zusätze zum Motoröl

Dem Motoröl darf kein Zusatz beigefügt werden. Durch solche Zusätze verursachte Schäden sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

Hinweis

Vor Antritt einer langen Reise empfehlen wir Ihnen, ein Motoröl nach der entsprechenden VW-Spezifikation zu kaufen und in Ihrem Fahrzeug mitzuführen. Damit verfügen Sie stets über das richtige Motoröl und können dies zu gegebener Zeit nachfüllen.

Motorölstand prüfen

Der Motorölstand kann am Ölmessstab abgelesen werden.

Abb. 144 Ölmessstab


Abb. 144 Ölmessstab

Ölstand feststellen

– Stellen Sie das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund ab.

– Lassen Sie den Motor kurz im Leerlauf laufen und schalten Sie ihn wieder ab, sobald er seine Betriebstemperatur erreicht hat.

– Warten Sie zwei Minuten lang.

– Ziehen Sie den Ölmessstab heraus. Wischen Sie den Ölmessstab mit einem sauberen Tuch ab und schieben Sie ihn bis zum Anschlag wieder hinein.

– Ziehen Sie den Messstab anschließend wieder heraus und lesen Sie den Ölstand ab  Abb. 144. Füllen Sie gegebenenfalls Motoröl nach.

Ölstand im Bereich A

–Kein Öl nachfüllen.

Ölstand im Bereich B

–Sie können Öl nachfüllen. Der Ölstand sollte sich danach im Bereich A befinden.

Ölstand im Bereich C

–Sie müssen Öl nachfüllen. Der Ölstand sollte sich danach im Bereich A befinden.

Abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen kann der Ölverbrauch bis zu 0,5 Liter/1000 km betragen. Während der ersten 5 000 Kilometer kann der Verbrauch darüber liegen. Der Motorölstand muss daher in regelmäßigen Abständen geprüft werden ( am besten bei jedem Tanken und vor längeren Fahrten).

ACHTUNG!

Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum müssen sehr vorsichtig ausgeführt werden.

• Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden Warnhinweise.

Vorsicht!

Liegt der Ölstand über dem Bereich A, starten Sie den Motor bitte nicht.

Dies könnte zu einer Beschädigung des Motors und des Katalysators führen.

Wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.

Motoröl nachfüllen

Das Motoröl wird in kleinen Portionen nachgefüllt.

Abb. 145 Deckel der Motoröl-Einfüllöffnung im Motorraum


Abb. 145 Deckel der Motoröl-Einfüllöffnung im Motorraum

Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen und beachten Sie die diesbezüglichen Warnhinweise  in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“ auf.

– Schrauben Sie den Deckel der Motoröl-Einfüllöffnung ab  Abb. 145.

– Füllen Sie das geeignete Öl in kleinen Mengen nach.

– Warten Sie zwischendurch und kontrollieren Sie den Ölstand, damit Sie nicht versehentlich zu viel Motoröl einfüllen.

–Wenn der Ölstand mindestens den Bereich erreicht hat, vorsichtig den Deckel der Einfüllöffnung aufschrauben.

Die Lage der Motoröleinfüllöffnung können Sie der entsprechenden Motorraumabbildung in entnehmen.

Motoröl-Spezifikation.

ACHTUNG!

Öl kann leicht brennen! Beim Nachfüllen darf kein Öl auf heiße Motorteile gelangen.

Vorsicht!

Liegt der Ölstand über dem Bereich A, starten Sie den Motor bitte nicht.

Dies könnte zu einer Beschädigung des Motors und des Katalysators führen.

Wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.

Umwelthinweis

Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb des Bereichs A liegen. Andernfalls kann Öl über die Kurbelgehäuseentlüftung angesaugt werden und durch die Abgasanlage in die Atmosphäre gelangen.

Motorölwechsel

Das Motoröl wird im Rahmen der Servicearbeiten gewechselt.

Wir empfehlen Ihnen, einen Motorölwechsel von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Wie oft das Motoröl gewechselt werden muss, steht im Service-Plan.

ACHTUNG!

Führen Sie den Motorölwechsel nur dann selbst durch, wenn Sie über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen.

• Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen und beachten Sie die diesbezüglichen Warnhinweise, „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“.

• Lassen Sie zunächst den Motor abkühlen. Das heiße Öl könnte Verbrennungen verursachen!

• Tragen Sie einen Augenschutz – Verätzungsgefahr durch Ölspritzer.

• Halten Sie Ihre Arme waagerecht, wenn Sie die Ölablass-Schraube mit den Fingern herausdrehen, damit das herauslaufende Öl nicht an Ihrem Arm herunterlaufen kann.

• Wenn Ihre Haut mit Motoröl in Kontakt gekommen ist, müssen Sie sie anschließend gründlich reinigen.

• Öl ist giftig! Bewahren Sie das Altöl bis zur Entsorgung vor Kindern sicher auf.

Vorsicht!

Mischen Sie dem Motoröl kein Zusatzschmiermittel bei. Gefahr eines Motorschadens! Schäden, die durch solche Mittel entstehen, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

Umwelthinweis

• Wegen des Entsorgungsproblems, der erforderlichen Spezialwerkzeuge und Fachkenntnisse empfehlen wir Ihnen, den Motoröl- und Filterwechsel vom SEAT-Betrieb durchführen zu lassen.

• Auf keinen Fall darf Öl in das Abwassersystem, in das Erdreich oder in die Umwelt gelangen.

• Benutzen Sie zum Auffangen des Altöls einen dafür vorgesehenen Behälter, der die gesamte Ölfüllmenge Ihres Motors aufnehmen kann.

Kühlmittel

Kühlmittel-Spezifikation

Das Kühlmittel ist eine Mischung aus Wasser und mindestens 40 % Kühlmittelzusatz.

Das Kühlsystem muss mit einer Mischung aus Wasser und einem mindestens 40 %-igen Anteil unseres Kühlmittelzusatzes G 12+ oder eines Zusatzes nach der Spezifikation TL-VW 774 F befüllt sein (zu erkennen an der lila Farbe).

Diese Mischung bietet nicht nur einen Frostschutz bis -25°C, sondern stellt auch besonders für die Leichtmetallteile des Kühlsystems einen Korrosionsschutz dar. Außerdem verhindert sie Kalkansatz und erhöht den Siedepunkt des Kühlmittels deutlich.

Der Anteil des Kühlmittelzusatzes muss immer mindestens 40 % betragen, auch wenn bei warmen Temperaturen der Frostschutz nicht benötigt wird.

Ist aus klimatischen Gründen ein stärkerer Frostschutz erforderlich, kann der Anteil des Kühlmittelzusatzes G 12+ erhöht werden. Allerdings nur bis auf höchstens 60 %, denn danach nimmt der Frostschutzgrad wieder ab.

Außerdem verschlechtert sich die Kühlwirkung. Die Mischung mit einem 60 %-igen Anteil des Kühlmittelzusatzes bietet einen Frostschutz bis etwa - 40°C.

ACHTUNG!

• Der Kühlmittelzusatz ist gesundheitsschädlich. Vergiftungsgefahr! Bewahren Sie den Kühlmittelzusatz immer im Originalbehälter und für Kinder unzugänglich auf. Das gilt auch für abgelassenes Kühlmittel.

• Der Anteil des Kühlmittelzusatzes G 12+ muss entsprechend der niedrigsten zu erwartenden Umgebungstemperatur errechnet werden. Bei extrem niedrigen Außentemperaturen kann sonst das Kühlmittel einfrieren und das Fahrzeug liegen bleiben. Weil dann auch die Heizung nicht funktioniert, besteht Erfrierungsgefahr!

Vorsicht!

• Andere Kühlmittelzusätze können vor allem die Korrosionsschutzwirkung erheblich beeinträchtigen. Die dadurch entstehenden Schäden können zu Kühlmittelverlust und in der Folge zu schwerwiegenden Motorschäden führen.

• Der Kühlmittelzusatz G 12+ ( lila) kann mit dem Kühlmittelzusatz G 12 ( rot) oder dem Kühlmittelzusatz G 11 vermischt werden. Der Kühlmittelzusatz G12 (rot) darf jedoch nicht mit G 11 gemischt werden.

Kühlmittelstand prüfen und nachfüllen

Der richtige Kühlmittelstand ist wichtig für die einwandfreie Funktion des Motorkühlsystems.

Abb. 146 Im Motorraum: Deckel des Kühlmittel- Ausgleichsbehälters


Abb. 146 Im Motorraum: Deckel des Kühlmittel- Ausgleichsbehälters

Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen und beachten Sie die diesbezüglichen Warnhinweise  in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“ auf.

Kühlmittel-Ausgleichsbehälter öffnen

– Schalten Sie den Motor aus und lassen Sie ihn abkühlen.

– Legen Sie als Verbrühungsschutz einen großen, dicken Lappen auf den Deckel des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters und schrauben Sie den Deckel vorsichtig ab  .

Kühlmittelstand prüfen

– Schauen Sie in den geöffneten Behälter und lesen Sie den Kühlmittelstand ab.

– Ist der Flüssigkeitsstand im Behälter unterhalb der „MIN“- Markierung, füllen Sie Kühlmittel nach.

Kühlmittel nachfüllen

– Füllen Sie nur neues Kühlmittel nach.

– Achten Sie darauf, dass Sie den Behälter höchstens bis zur „MAX“-Markierung füllen.

Kühlmittel-Ausgleichsbehälter schließen

– Schrauben Sie den Deckel fest zu.

Die Lage des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters können Sie aus der entsprechenden Motorraumabbildung in entnehmen.

Das Kühlmittel, das Sie nachfüllen, muss bestimmten Spezifikationen entsprechen. Falls Ihnen in einem Notfall der Kühlmittelzusatz G 12+ nicht zur Verfügung steht, sollten Sie keinen anderen Zusatz einfüllen.

Verwenden Sie in diesem Fall zunächst nur Wasser und lassen Sie das richtige Mischungsverhältnis mit dem vorgeschriebenen Kühlmittelzusatz so bald wie möglich wieder herstellen.

Verwenden Sie zum Nachfüllen nur neues Kühlmittel.

Füllen Sie nur bis zur Markierung „MAX“ auf. Überschüssiges Kühlmittel wird sonst bei Erwärmung aus dem Kühlsystem gedrückt.

Der Kühlmittelzusatz G 12+ mit lila Färbung darf mit G 12 mit roter Färbung und auch mit G 11 vermischt werden.

ACHTUNG!

Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum müssen sehr vorsichtig ausgeführt werden.

• Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden Warnhinweise.

• Bei warmem oder heißem Motor steht das Kühlsystem unter Druck! Öffnen Sie niemals den Verschlussdeckel des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters, solange der Motor warm ist. Sonst besteht Verbrühungsgefahr!

Vorsicht!

• Ist die Flüssigkeit im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter braun, so wurde das G 12 mit einem anderen Kühlmittel vermischt. Lassen Sie in diesem Fall das Kühlmittel umgehend auswechseln, andernfalls besteht die Gefahr eines Motorschadens!

• Bei größerem Kühlmittelverlust sollten Sie das Kühlmittel nur bei abgekühltem Motor einfüllen. So vermeiden Sie Motorschäden. Ein größerer Kühlmittelverlust lässt auf Undichtigkeiten im Kühlsystem schließen. Suchen Sie umgehend einen Fachbetrieb auf und lassen Sie das Kühlsystem überprüfen.

Gefahr eines Motorschadens!

Waschwasser und Scheibenwischerblätter

Waschwasser nachfüllen

Das Waschwasser für die Scheibenwaschanlage sollte immer mit Scheibenreiniger gemischt werden.

Abb. 147 Im Motorraum: Deckel des Scheibenwaschwasserbehälters


Abb. 147 Im Motorraum: Deckel des Scheibenwaschwasserbehälters

Die Scheibenwaschanlage und die Scheinwerferreinigungsanlage werden über den Scheibenwaschwasserbehälter im Motorraum mit Flüssigkeit versorgt.

Der Behälter befindet sich rechts im Motorraum.

Klares Wasser genügt nicht, um die Scheiben intensiv zu reinigen. Wir empfehlen Ihnen daher, dem Waschwasser immer ein Reinigungsmittel beizumischen. Auf dem Markt sind zugelassene Scheibenreiniger mit hoher Reinigungskraft und Frostschutzgrad erhältlich, die daher das ganze Jahr über verwendet werden sollten. Bitte beachten Sie die auf der Verpackung angegebenen Mischungsvorschriften.

ACHTUNG!

Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum müssen sehr vorsichtig ausgeführt werden.

• Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motorraum die entsprechenden Warnhinweise.

Vorsicht!

• Auf keinen Fall dürfen Sie dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz oder andere Zusätze beimischen.

• Verwenden Sie nur anerkannt hochwertige Scheibenreiniger mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Wasseranteil. Bei anderen Reinigern oder Seifenlösungen können die winzigen Öffnungen der Fächerdüsen verstopft werden.

Scheibenwischerblätter vorne auswechseln

Wenn Ihre Scheibenwischerblätter in einwandfreiem Zustand sind, haben Sie stets eine bessere Sicht. Beschädigte Scheibenwischerblätter sollten umgehend gewechselt werden.

Abb. 148 Scheibenwischerblätter vorne auswec


Abb. 148 Scheibenwischerblätter vorne auswec

Die Wischerblätter können in der Ruhestellung oder in waagrechter Stellung gewechselt werden. Überprüfen Sie vorher, dass die Wischerblätter nicht gefroren sind.

Wischerblätter wechseln

– Klappen Sie den Scheibenwischerarm von der Scheibe weg.

– Drücken Sie auf die Sperrtasten A und nehmen Sie das Wischerblatt in Richtung Pfeil 1 Abb. 148 heraus.

Scheibenwischerblatt einsetzen

– Setzen Sie die Lasche 2 in die Aufnahme 3 im Wischerblatt ein, Abb. 148.

– Drücken Sie das Wischerblatt gegen die Richtung des Pfeils 1 zum Wischerarm, bis ein Klicken zu hören ist, Abb. 148.

– Klappen Sie die Wischerarme auf die Windschutzscheibe zurück.

Wenn die Wischerblätter rubbeln, sollten sie bei Beschädigung erneuert oder bei Verschmutzung gereinigt werden.

Wenn das Problem dadurch nicht behoben werden kann, ist möglicherweise der Stellwinkel der Scheibenwischerarme verstellt. Suchen Sie in diesem Fall einen Fachbetrieb zur Kontrolle und Einstellung der Wischerarme auf.

ACHTUNG!

Fahren Sie nur, wenn Sie eine klare Sicht durch alle Scheiben haben! • Säubern Sie regelmäßig die Scheibenwischerblätter und alle Fensterscheiben.

• Erneuern Sie die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis zweimal.

Vorsicht!

• Defekte oder verschmutzte Scheibenwischerblätter können die Windschutzscheibe zerkratzen.

• Reinigen Sie niemals die Fensterscheiben mit Kraftstoff, Nagellackentferner, Lackverdünner oder ähnlichen Flüssigkeiten. Dadurch können die Scheibenwischerblätter beschädigt werden.

• Bewegen Sie niemals den Scheibenwischer oder den Scheibenwischerarm mit der Hand. Sie könnten beschädigt werden.

• Klappen Sie die Wischerarme nur in der Service-Stellung nach vorne.

Andernfalls kann die die Motorraumklappe beschädigt werden.

Hinweis

• Die Wischerarme können nur dann in die Servicestellung gebracht werden, wenn die Motorraumklappe vollständig geschlossen ist.

Scheibenwischerblatt hinten auswechseln

Ein einwandfreies Scheibenwischerblatt sorgt für klare Sicht.

Beschädigte Scheibenwischerblätter sollten umgehend gewechselt werden.

Abb. 149 Heckwischerblatt abnehmen


Abb. 149 Heckwischerblatt abnehmen

Abb. 150 Heckwischerblatt einsetzen


Abb. 150 Heckwischerblatt einsetzen

Wischerblatt abnehmen

– Klappen Sie den Scheibenwischerarm von der Heckscheibe weg  Abb. 149.

– Den Wischerblattadapter in Pfeilrichtung schieben und das Wischerblatt abziehen  Abb. 149.

Wischerblatt befestigen

– Halten Sie mit einer Hand das obere Ende des Wischerarms fest.

–Das Wischerblatt wie in  Abb. 150 angezeigt festhalten und den Adapter so lange schieben, bis er einrastet.

Prüfen Sie regelmäßig den Zustand des Scheibenwischerblattes und wechseln Sie es, wenn nötig.

Wenn das Wischerblatt kratzt, sollte es bei Beschädigung ersetzt oder bei Verschmutzung gereinigt werden.

Wenn das Problem dadurch nicht behoben werden kann, wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb.

ACHTUNG!

Fahren Sie nur, wenn Sie eine klare Sicht durch alle Scheiben haben! • Säubern Sie regelmäßig die Heckwischerblätter und alle Fensterscheiben.

• Erneuern Sie die Scheibenwischerblätter jährlich ein- bis zweimal.

Vorsicht!

• Defekte oder verschmutzte Scheibenwischerblätter können die Heckscheibe zerkratzen.

• Reinigen Sie niemals die Fensterscheiben mit Kraftstoff, Nagellackentferner, Lackverdünner oder ähnlichen Flüssigkeiten, da dies die Wischerblätter beschädigt.

• Verstellen Sie den Heckscheibenwischer niemals von Hand. Er könnte beschädigt werden.

Bremsflüssigkeit

Bremsflüssigkeitsstand prüfen

Die Bremsflüssigkeit wird im Rahmen der Servicearbeiten geprüft.

Abb. 151 Im Motorraum: Abdeckung des Bremsflüssigkeitsbehälters


Abb. 151 Im Motorraum: Abdeckung des Bremsflüssigkeitsbehälters

– Lesen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit am durchsichtigen Bremsflüssigkeitsbehälter ab. Der Flüssigkeitsstand muss immer zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ liegen.

Die Lage des Bremsflüssigkeitsbehälters können Sie aus der entsprechenden Motorraumabbildung in entnehmen. Er ist am schwarzgelben Verschlussdeckel zu erkennen.

Der Flüssigkeitsstand sinkt im Fahrbetrieb geringfügig ab, weil sich die Bremsbeläge abnutzen und automatisch nachstellen.

Wenn sich der Bremsflüssigkeitsstand innerhalb kurzer Zeit übermäßig verringert oder unterhalb der Markierung „MIN“ liegt, besteht die Möglichkeit eines Lecks in der Bremsanlage. Ein zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand wird durch die Kontrollleuchten im Kombiinstrument angezeigt.

ACHTUNG!

Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und die Bremsflüssigkeit prüfen, lesen und beachten Sie die Warnhinweise.

Bremsflüssigkeit wechseln

Wie oft die Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss, steht im Service-Plan.

Wir empfehlen, die Bremsflüssigkeit bei einem SEAT-Betrieb wechseln zu lassen.

Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen, lesen und beachten Sie die Warnhinweise  in „ Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“ auf in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“.

Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit an. Sie nimmt deshalb im Lauf der Zeit Wasser aus der umgebenden Luft auf. Ein zu hoher Wassergehalt der Flüssigkeit kann aber auf Dauer Korrosionsschäden in der Bremsanlage verursachen.

Außerdem wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich gesenkt, so dass es bei starker Beanspruchung der Bremse zu Blasenbildung in der Bremsanlage kommen kann, was die Bremswirkung beeinträchtigt.

Es darf nur Bremsflüssigkeit mit der Spezifikation nach der US-Norm FMVSS 116 DOT 4 verwendet werden. Wir empfehlen die Verwendung von Bremsflüssigkeit "Original SEAT".

ACHTUNG!

Bremsflüssigkeit ist giftig. Alte Bremsflüssigkeit beeinträchtigt die Bremsleistung.

• Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und die Bremsflüssigkeit prüfen, lesen und beachten Sie die Warnhinweise.

• Bewahren Sie die Bremsflüssigkeit nur im verschlossenen Original- Behälter und sicher vor Kindern auf. Vergiftungsgefahr!

• Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit entsprechend der Angaben im Service-Plan. Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspruchung der Bremse zu Blasenbildung in der Bremsanlage kommen. Dadurch wird die Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit beeinträchtigt. Es besteht Unfallgefahr!

Vorsicht!

Bremsflüssigkeit greift den Fahrzeuglack an. Wischen Sie Bremsflüssigkeit auf dem Fahrzeuglack sofort ab.

Umwelthinweis

Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit müssen nach den gesetzlichen Bestimmungen aufgefangen und entsorgt werden. Die SEAT-Betriebe verfügen über die notwendigen Vorrichtungen und geschultes Personal zur ordnungsgemäßen Lagerung und Entsorgung dieser Abfallstoffe.

Fahrzeugbatterie

Warnhinweise zum Umgang mit der Fahrzeugbatterie

ACHTUNG!


ACHTUNG!

Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage können Verletzungen, Verätzungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen: • Tragen Sie einen Augenschutz. Lassen Sie keine säure- oder bleihaltigen Partikel in die Augen, auf die Haut oder an die Kleidung kommen.

• Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Batterien nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure austreten. Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten lang mit klarem Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunkener Säure sofort einen Arzt aufsuchen.

• Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Funkenbildung bei Arbeiten mit Kabeln und elektrischen Geräten und durch elektrostatische Entladung vermeiden. Batteriepole niemals kurzschließen. Verletzungsgefahr durch energiereiche Funken.

• Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch.

Laden Sie Batterien nur in gut belüfteten Räumen auf.

• Kinder von Säure und Batterien fernhalten.

• Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage schalten Sie den Motor, die Zündung sowie alle elektrischen Verbraucher aus. Das Minuskabel an der Batterie muss abgeklemmt werden. Beim Glühlampenwechsel genügt das Ausschalten der Lampe.

• Bevor Sie die Batterie abklemmen, deaktivieren Sie durch Entriegeln des Fahrzeugs die Diebstahlwarnanlage! Andernfalls wird Alarm ausgelöst.

• Beim Trennen der Batterie vom Bordnetz zuerst das Minuskabel und dann das Pluskabel abklemmen.

• Vor dem Wiederanklemmen der Batterie alle elektrischen Verbraucher ausschalten. Zuerst das Pluskabel, dann das Minuskabel anklemmen. Die Anschlusskabel dürfen auf keinen Fall vertauscht werden – Kabelbrandgefahr!

• Laden Sie niemals eine gefrorene oder aufgetaute Batterie auf – Explosions- und Verätzungsgefahr! Ersetzen Sie eine Batterie, wenn sie einmal gefroren war. Eine entladene Batterie kann bereits bei Temperaturen um 0°C gefrieren.

• Achten Sie darauf, dass die Entgasungsschläuche immer an den Batterien befestigt sind.

• Verwenden Sie keine defekte Batterie. Explosionsgefahr! Erneuern Sie beschädigte Batterien umgehend.

Vorsicht!

• Klemmen Sie die Fahrzeugbatterie niemals bei eingeschalteter Zündung oder bei laufendem Motor ab, da sonst die elektrische Anlage bzw. elektronische Bauteile beschädigt werden.

• Setzen Sie die Fahrzeugbatterie nicht für längere Zeit dem direkten Tageslicht aus, um das Batteriegehäuse vor UV-Strahlen zu schützen.

• Schützen Sie die Batterie bei längeren Standzeiten vor Frost, damit sie nicht „einfriert“ und dadurch zerstört wird.

Säurestand prüfen

Der Säurestand der Batterie sollte bei hohen Kilometerlaufleistungen, in Ländern mit warmem Klima und bei älteren Batterien regelmäßig kontrolliert werden.

– Öffnen Sie die Motorraumklappe und klappen Sie anschließend die Batterieabdeckung vorne hoch  in „Sicherheitshinweise zu Arbeiten im Motorraum“ auf  in „Warnhinweise zum Umgang mit der Fahrzeugbatterie“ auf.

– Prüfen Sie die Farbanzeige im runden Sichtfenster an der Oberseite der Batterie.

– Befinden sich Luftblasen im Sichtfenster, beseitigen Sie diese, indem Sie vorsichtig auf das Sichtfenster klopfen.

Die Lage der Fahrzeugbatterie können Sie aus der entsprechenden Motorraumabbildung in entnehmen.

Die Anzeige im Sichtfenster („magisches Auge“) ändert ihre Farbe je nach Ladezustand oder Säurestand der Batterie.

Zwei Farben werden unterschieden: • Schwarz: Batterieladung in Ordnung • Durchsichtig/gelb: Die Batterie muss ersetzt werden. Suchen Sie einen Fachbetrieb auf.

Fahrzeugbatterie laden oder ersetzen

Die Batterie ist wartungsfrei und wird im Rahmen des Service regelmäßig überprüft. Alle Arbeiten an der Fahrzeugbatterie erfordern spezielle Fachkenntnisse und Spezialwerkzeuge.

Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb und langen Standzeiten lassen Sie die Fahrzeugbatterie auch zwischen den Service-Terminen von einem Fachbetrieb prüfen.

Treten Startprobleme wegen zu geringer Batterieladung auf, kann dies auf eine defekte Fahrzeugbatterie hindeuten. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, die Fahrzeugbatterie von einem Fachbetrieb prüfen und aufladen bzw.

ersetzen zu lassen.

Batterie laden

Das Aufladen der Fahrzeugbatterie sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, da Batterien mit einer besonderen Technologie eingesetzt werden, die spannungsbegrenztes Laden erfordert.

Batterie ersetzen

Die Fahrzeugbatterie ist entsprechend dem Einbauort entwickelt und mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

Original SEAT-Batterien erfüllen die Wartungs-, Leistungs- und Sicherheitsanforderungen des Fahrzeugs.

ACHTUNG!

• Wir empfehlen Ihnen, nur wartungsfreie bzw. zyklenfeste, auslaufsichere Batterien entsprechend der Normen T 825 06 und VW 7 50 73 zu verwenden. Die Version der Norm ist August 2001 oder nachfolgend.

• Lesen und beachten Sie vor allen Arbeiten an den Batterien die Warnhinweise  in „Warnhinweise zum Umgang mit der Fahrzeugbatterie“ auf.

Umwelthinweis

Batterien enthalten giftige Substanzen wie Schwefelsäure und Blei. Sie müssen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden und gehören auf keinen Fall in den Hausmüll!

    Zubehör, Teileersatz und Änderungen
    Zubehör und Ersatzteile Lassen Sie sich vor dem Kauf von Zubehör und Ersatzteilen von einem SEAT-Betrieb beraten. Ihr Fahrzeug bietet ein hohes Maß an aktiver und passiver Sicherhe ...

    Räder und Reifen
    Allgemeine Hinweise Beschädigungen vermeiden – Überfahren Sie Bordsteine und dergleichen nur langsam und im rechten Winkel. – Schützen Sie Ihre Reifen vor Öl, Fett und Kraft ...

    Andere Materialien:

    Einstellung der Uhrzeit und des Formats der Uhrzeitanzeige im Kombiinstrument mit Uhr
    Zum Einstellen der Uhrzeit, verwenden Sie die Schalter A und B des Kombiinstruments Typ 1 (ohne Autoradio). Führen Sie anschließend die Schritte in der folgenden Reihenfolge durch:  drücken Sie gleichzeitig auf A und B: die Anzeige der Minuten blinkt,  dr&uum ...

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