Autos Betriebsanleitungen

Škoda Octavia: Prüfen und Nachfüllen - Betriebshinweise - Škoda Octavia BetriebsanleitungŠkoda Octavia: Prüfen und Nachfüllen

Kraftstoff

Sollte ein Reservekanister mitgeführt werden, sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen ACHTUNG
Sollte ein Reservekanister mitgeführt werden, sind die nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, keinen Kanister mitzunehmen. Bei einem Unfall kann der Kanister beschädigt werden und Kraftstoff auslaufen - Brandgefahr!

■ Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige Kraftstoffversorgung VORSICHT
■ Den Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren! Durch die unregelmäßige Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzündungen kommen, was zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors sowie der Abgasanlage führen kann.

■ Übergelaufenen Kraftstoff unverzüglich vom Fahrzeuglack entfernen - Gefahr von Lackschäden!

Tanken

Abb. 132 Fahrzeugseite hinten rechts: Tankklappe öffnen / Tankklappe mit abgeschraubtem
Abb. 132 Fahrzeugseite hinten rechts: Tankklappe öffnen / Tankklappe mit abgeschraubtem Verschluss

Die Tankklappe wird automatisch mit der Zentralverriegelung ent- bzw. verriegelt.

Tankklappe öffnen

› Auf die Mitte des linken Bereichs der Tankklappe drücken » Abb. 132 - A.

› Den Tankverschluss linksherum herausdrehen und von oben auf die Tankklappe stecken » Abb. 132 - B.

Tankklappe schließen

› Den Tankverschluss rechtsherum einschrauben, bis dieser hörbar einrastet.

› Die Tankklappe schließen, bis diese einrastet.

■ Vor dem Tanken ist es notwendig, die Zusatzheizung (Standheizung und -lüftung) VORSICHT
■ Vor dem Tanken ist es notwendig, die Zusatzheizung (Standheizung und -lüftung) auszuschalten.

■ Sobald die vorschriftsmäßig bediente automatische Zapfpistole erstmalig abschaltet, ist der Kraftstoffbehälter voll. Das Betanken nicht fortsetzen - sonst wird das Ausdehnungsvolumen befüllt.

Der Tankinhalt beträgt etwa 55 Liter bzw. 60 Liter1), davon etwa 7 Liter als Reserve. Hinweis
Der Tankinhalt beträgt etwa 55 Liter bzw. 60 Liter1), davon etwa 7 Liter als Reserve.

Bleifreies Benzin

Ihr Fahrzeug kann nur mit bleifreiem Benzin, der der Norm EN 228 entspricht, betrieben werden (in Deutschland auch DIN 51626 - 1 bzw. E10 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 91 ROZ oder DIN 51626 - 2 bzw. E5 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 98 ROZ).

Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin 95/91 ROZ

Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ verwenden. Es kann auch bleifreies Benzin 91 ROZ verwendet werden, dies führt jedoch zu einem geringen Leistungsverlust.

Wenn im Notfall ein Benzin mit niedrigerer als der vorgeschriebenen Oktanzahl getankt werden muss, darf die Fahrt nur mit mittleren Drehzahlen und geringer Motorbelastung fortgesetzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine große Motorbelastung können den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.

Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin min. 95 ROZ

Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ verwenden.

Wenn bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ nicht zur Verfügung steht, kann im Notfall Benzin mit der Oktanzahl 91 ROZ getankt werden. Die Fahrt darf nur mit mittleren Drehzahlen und minimaler Motorbelastung fortgesetzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine große Motorbelastung können den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.

Benzin mit niedrigerer Oktanzahl als 91 ROZ darf selbst im Notfall nicht verwendet werden, sonst kann der Motor schwer beschädigt werden!

Bleifreies Benzin mit höherer Oktanzahl

Bleifreies Benzin mit einer höheren als der vorgeschriebenen Oktanzahl kann ohne Einschränkung verwendet werden.

Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin 95/91 ROZ bringt die Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ weder eine merkbare Leistungserhöhung noch einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

Bei Fahrzeugen mit vorgeschriebenem bleifreiem Benzin min. 95 ROZ kann die Verwendung des Benzins mit höherer Oktanzahl als 95 ROZ zu einer Leistungserhöhung und zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch führen.

Vorgeschriebener Kraftstoff - bleifreies Benzin 98/(95) ROZ

Bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 98 ROZ verwenden. Es kann auch bleifreies Benzin 95 ROZ verwendet werden, dies führt jedoch zu einem geringen Leistungsverlust.

Wenn bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 98 ROZ oder 95 ROZ nicht zur Verfügung steht, kann im Notfall Benzin mit der Oktanzahl 91 ROZ getankt werden. Die Fahrt darf nur mit mittleren Drehzahlen und minimaler Motorbelastung fortgesetzt werden. Hohe Motordrehzahlen oder eine große Motorbelastung können den Motor schwer beschädigen! Baldmöglichst Benzin mit der vorgeschriebenen Oktanzahl tanken.

Benzin mit niedrigerer Oktanzahl als 91 ROZ darf selbst im Notfall nicht verwendet werden, sonst kann der Motor schwer beschädigt werden!

Kraftstoffzusätze (Additive)

Nur bleifreies Benzin verwenden, das der Norm EN 228 entspricht (in Deutschland auch DIN 51626 - 1 bzw. E10 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 91 ROZ oder DIN 51626 - 2 bzw. E5 für bleifreies Benzin mit der Oktanzahl 95 ROZ und 98 ROZ), diese erfüllen sämtliche Bedingungen für einen problemlosen Motorlauf.

Deshalb empfehlen wir, dem Kraftstoff keine Kraftstoffzusätze beizumischen.

■ Alle ŠKODA-Fahrzeuge mit Benzinmotoren dürfen nur mit bleifreiem Benzin gefahren VORSICHT
■ Alle ŠKODA-Fahrzeuge mit Benzinmotoren dürfen nur mit bleifreiem Benzin gefahren werden. Bereits eine Tankfüllung mit verbleitem Benzin führt zur Beschädigung der Abgasanlage!

■ Wenn Benzin mit einer niedrigeren als der vorgeschriebenen Oktanzahl verwendet wird, können Motorteile beschädigt werden.

■ Es dürfen auf keinen Fall Kraftstoffzusätze mit Metallanteilen verwendet werden, vor allem nicht mit Mangan- und Eisengehalt. Es dürfen keine LRP-Kraftstoffe (lead replacement petrol) mit Metallanteilen verwendet werden. Es besteht die Gefahr von schwerwiegenden Beschädigungen der Teile des Motors oder der Abgasanlage!

■ Es dürfen keine Kraftstoffe mit Metallanteilen verwendet werden. Es besteht die Gefahr von schwerwiegenden Beschädigungen der Teile des Motors oder der Abgasanlage!

■ Die Verwendung ungeeigneter Kraftstoffzusätze kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors oder der Abgasanlage führen.

Ethanol E85

Abb. 133 MultiFuel - Steckdose
Abb. 133 MultiFuel - Steckdose

Gilt nur für Fahrzeuge mit dem 1,6/75 kW MultiFuel Motor.

Der Biokraftstoff Ethanol E85 besteht aus 85 % Bioethanol und 15 % bleifreiem Benzin gemäß der Norm (DIN) EN 228.

Der Biokraftstoff Ethanol E85 kann mit bleifreiem Benzin gemäß der Norm (DIN) EN 228 in jedem beliebigen Verhältnis gemischt werden.

Mit dem Fahrzeug mindestens 5 Minuten ohne Unterbrechung fahren, wenn der Biokraftstoff Ethanol E85 getankt worden ist, damit das Motorsteuergerät den Anteil von Biokraftstoff im Kraftstoff ermitteln kann. Während dieser Zeit nicht mit Höchstgeschwindigkeit oder hohen Motordrehzahlen und nicht mit Vollgas fahren. Während dieses Prozesses kann die Leerlaufdrehzahl schwanken.

Winterbetrieb

Wenn der Biokraftstoff Ethanol E85 bei sehr niedrigen Temperaturen verwendet wird, dann ist es vor einem Motorstart notwendig, den Motor vorzuwärmen.

Die Steckdose für die Motorvorwärmung befindet sich im vorderen Stoßfänger neben dem linken Nebelscheinwerfer » Abb. 133.

Wenn eine Motorvorwärmung bei Außentemperaturen unter -10 °C nicht möglich ist,


Wenn eine Motorvorwärmung bei Außentemperaturen unter -10 °C nicht möglich ist, sollte der Anteil von bleifreiem Benzin entsprechend EN 228 möglichst hoch sein. Damit verbessert sich die Kaltstarteigenschaft des Motors wesentlich.

Befindet sich der Biokraftstoff Ethanol E85 im Tank und der Motor wird nicht vorgewärmt, kann es bei Temperaturen unter -15 °C zu sehr schlechtem Startverhalten bis hin zum Nichtstarten des Motors kommen.

■ Bereits eine Tankfüllung mit einem anderen Biokraftstoff als Ethanol E85 kann VORSICHT
■ Bereits eine Tankfüllung mit einem anderen Biokraftstoff als Ethanol E85 kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors und der Kraftstoffoder Abgasanlage führen!

■ Wenn das Fahrzeug für längere Zeit abgestellt wird, dann ist bleifreies Benzin gemäß (DIN) EN 228 zu tanken, weil Ethanol E85 geringe Mengen von Verunreinigungen enthalten kann, die zu Korrosion führen können.

■ Wenn Ethanol E85 verwendet wird, wird der CO2-Ausstoß Ihres Fahrzeugs bis um ca. Umwelthinweis
■ Wenn Ethanol E85 verwendet wird, wird der CO2-Ausstoß Ihres Fahrzeugs bis um ca. 5 % gesenkt.

■ Die Benutzung der Motorvorwärmung bei Temperaturen unter -10 °C wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und somit auf die Umwelt aus.

■ Weil die Energiemenge im Bioethanol kleiner ist als die in bleifreiem Benzin, Hinweis
■ Weil die Energiemenge im Bioethanol kleiner ist als die in bleifreiem Benzin, kann sich bei Verwendung von Ethanol E85 der Kraftstoffverbrauch um bis zu 33 % erhöhen.

■ Der Biokraftstoff Ethanol E85 enthält gegenüber bleifreiem Benzin nur eine geringe Menge an Additiven. Deshalb empfehlen wir, alle 15 000 km (z. B. vor dem Ölwechsel) den Tank mit bleifreiem Benzin gemäß (DIN) EN 228 vollzutanken, damit der Motor sauber bleibt.

■ Für den Ölwechsel gilt das Intervall 15 000 km.

■ Ein Verlängerungskabel zum Anschluss an das Stromnetz befindet sich im Gepäckraum.

Dieselkraftstoff

Ihr Fahrzeug kann nur mit Dieselkraftstoff betrieben werden, der der Norm EN 590 (in Deutschland auch DIN 51628, in Österreich auch ÖNORM C 1590, in Russland auch GOST R 52368-2005 / EN 590:2004) entspricht.

Winterbetrieb - Winterdiesel

In der kalten Jahreszeit den Dieselkraftstoff verwenden, der durch die Norm EN 590 (in Deutschland auch DIN 51628, in Österreich auch ÖNORM C 1590, in Russland auch GOST R 52368-2005 / EN 590:2004) vorgeschrieben ist. „Winterdiesel“ ist noch bei -20 °C voll betriebsfähig.

In Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen werden meist Dieselkraftstoffe angeboten, die ein anderes Temperaturverhalten aufweisen. Die ŠKODA Vertragspartner und die Tankstellen des jeweiligen Landes geben Ihnen Auskunft über die landesüblichen Dieselkraftstoffe.

Kraftstofffiltervorwärmung

Das Fahrzeug ist mit einer Kraftstofffilter-Vorwärmanlage ausgerüstet. Aus diesem Grund ist die Betriebszuverlässigkeit des Dieselkraftstoffs ungefähr bis -25 °C Umgebungstemperatur gesichert.

Kraftstoffzusätze

Kraftstoffzusätze, sogenannte „Fließverbesserer“ (Benzin und ähnliche Mittel), dürfen dem Dieselkraftstoff nicht beigemischt werden.

■ Bereits eine Tankfüllung von Dieselkraftstoff, der nicht der Norm entspricht, VORSICHT
■ Bereits eine Tankfüllung von Dieselkraftstoff, der nicht der Norm entspricht, kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors und der Kraftstoff- oder Abgasanlage führen!

■ Wenn irrtümlicherweise ein anderer Kraftstoff als Dieselkraftstoff nach den oben genannten Normen (z. B. Benzin) getankt worden ist, dann weder den Motor starten noch die Zündung einschalten! Es droht eine schwerwiegende Beschädigung der Motorteile! Wir empfehlen, die Reinigung der Kraftstoffanlage von einem ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.

■ Wasseransammlungen im Kraftstofffilter können zu Motorlaufstörungen führen.

■ Ihr Fahrzeug ist nicht für die Verwendung von Biokraftstoff (RME) angepasst, deshalb darf dieser Kraftstoff nicht getankt und gefahren werden. Die Verwendung von Biokraftstoff (RME) kann zur schwerwiegenden Beschädigung der Teile des Motors oder der Kraftstoffanlage führen.

Motorraum

Bei Arbeiten im Motorraum, z. B. Prüfen und Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten, können Verletzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen.

Deshalb müssen die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise und die allgemein gültigen Sicherheitsregeln unbedingt beachtet werden. Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Bereich.

■ Niemals die Motorraumklappe öffnen, wenn Sie sehen, dass Dampf oder Kühlmittel ACHTUNG
■ Niemals die Motorraumklappe öffnen, wenn Sie sehen, dass Dampf oder Kühlmittel aus dem Motorraum austritt - Verbrühungsgefahr! So lange warten, bis kein Dampf oder Kühlmittel mehr austritt.

■ Aus Sicherheitsgründen muss die Motorraumklappe im Fahrbetrieb immer fest geschlossen sein. Deshalb sollte immer nach dem Schließen der Motorraumklappe geprüft werden, ob die Verriegelung wirklich richtig eingerastet ist.

■ Wird während der Fahrt bemerkt, dass die Verriegelung nicht eingerastet ist, dann sofort anhalten und die Motorraumklappe schließen - Unfallgefahr!

■ Den Motor abstellen und den Zündschlüssel herausziehen.

■ Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den Schalthebel in die Leerlaufstellung schalten, bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe den Wählhebel in Stellung P stellen.

■ Die Handbremse fest anziehen.

■ Den Motor abkühlen lassen.

■ Kinder vom Motorraum fernhalten.

■ Keine heißen Motorteile berühren - Verbrennungsgefahr!

■ Niemals Betriebsflüssigkeiten über den heißen Motor verschütten. Diese Flüssigkeiten (z. B. der im Kühlmittel enthaltene Frostschutz) können sich entzünden!

■ Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage - besonders an der Fahrzeugbatterie, vermeiden.

■ Niemals in den Kühlerlüfter fassen, solange der Motor warm ist. Der Lüfter könnte sich plötzlich einschalten!

■ Niemals den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters öffnen, solange der Motor warm ist. Das Kühlsystem steht unter Druck!

■ Zum Schutz von Gesicht, Händen und Armen vor heißem Dampf oder heißer Kühlflüssigkeit den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters beim Öffnen mit einem großen Lappen abdecken.

■ Keine Gegenstände, wie z. B. Putzlappen oder Werkzeuge, im Motorraum liegen lassen.

■ Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet werden soll, muss es gegen ein Wegrollen gesichert und mit geeigneten Unterstellböcken sicher abgestützt werden, der Wagenheber reicht dafür nicht aus - Verletzungsgefahr!

■ Falls bei laufendem Motor Prüfarbeiten durchgeführt werden müssen, geht eine zusätzliche Gefährdung von sich drehenden Teilen (z. B. Keilrippenriemen, Generator, Kühlerlüfter) und von der Hochspannungszündanlage aus.

Zusätzlich ist Folgendes zu beachten:     ■ Niemals die elektrischen Leitungen der Zündanlage berühren.

    ■ Immer darauf achten, dass sich kein Schmuck, lose Kleidungsstücke oder lange Haare in drehenden Motorteilen verfangen können - Lebensgefahr! Vor der Arbeit immer Schmuck entfernen, lange Haare hochbinden und alle Kleidungsstücke am Körper eng anliegen lassen.

■ Zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise beachten, wenn Arbeiten am Kraftstoffsystem oder an der elektrischen Anlage notwendig sind.

    ■ Immer die Fahrzeugbatterie vom Bordnetz trennen.

    ■ Nicht rauchen.

    ■ Niemals in der Nähe von offenem Feuer arbeiten.

    ■ Immer einen funktionsfähigen Feuerlöscher in der Nähe bereitstellen.

■ Nur Betriebsflüssigkeiten der richtigen Spezifikation nachfüllen. Anderenfalls VORSICHT
■ Nur Betriebsflüssigkeiten der richtigen Spezifikation nachfüllen. Anderenfalls sind schwerwiegende Funktionsmängel und Fahrzeugschäden die Folge!

■ Niemals die Motorraumklappe am Entriegelungshebel öffnen - Beschädigungsgefahr.

Aufgrund umweltgerechter Entsorgung der Betriebsflüssigkeiten, der erforderlichen Umwelthinweis
Aufgrund umweltgerechter Entsorgung der Betriebsflüssigkeiten, der erforderlichen Spezialwerkzeuge und der notwendigen Kenntnisse empfehlen wir, die Betriebsflüssigkeiten im Rahmen eines Inspektions-Services von einem ŠKODA Vertragspartner wechseln zu lassen.

■ Bei Fragen bezüglich der Betriebsflüssigkeiten ist ein ŠKODA Vertragspartner aufzusuchen. Hinweis
■ Bei Fragen bezüglich der Betriebsflüssigkeiten ist ein ŠKODA Vertragspartner aufzusuchen.

■ Betriebsflüssigkeiten richtiger Spezifikationen können aus dem ŠKODA Original Zubehör erworben werden.

Motorraumklappe öffnen und schließen

Abb. 134 Entriegelungshebel für Motorraumklappe / Kühlergrill: Entriegelungshebel
Abb. 134 Entriegelungshebel für Motorraumklappe / Kühlergrill: Entriegelungshebel

Abb. 135 Sicherung der Motorraumklappe mit der Klappenstütze
Abb. 135 Sicherung der Motorraumklappe mit der Klappenstütze

Motorraumklappe öffnen

› Am Entriegelungshebel unterhalb der Schalttafel 1 ziehen » Abb. 134.

› Die Motorraumklappe springt durch Federkraft aus ihrer Verriegelung.

› Vor dem Öffnen der Motorraumklappe sicherstellen, dass die Scheibenwischerarme nicht von der Frontscheibe abgeklappt sind, da sonst Lackschäden entstehen können.

› Am Entriegelungshebel in Pfeilrichtung 2 » Abb. 134 ziehen, die Motorraumklappe wird entriegelt.

› Die Motorraumklappe fassen und anheben.

› Die Klappenstütze aus der Halterung nehmen und die geöffnete Klappe sichern, indem das Ende der Klappenstütze in die dafür vorgesehene Öffnung 3 » Abb. 135 gesetzt wird.

Motorraumklappe schließen

› Die Motorraumklappe etwas anheben und die Klappenstütze aushängen. Die Klappenstütze in die dafür vorgesehene Halterung drücken.

› Die Motorraumklappe aus etwa 20 cm Höhe in die Verriegelung des Schlossträgers fallen lassen - die Klappe nicht nachdrücken!

› Prüfen, ob die Motorraumklappe richtig geschlossen ist.

Motorraumübersicht

Abb. 136 1,8 l/118 kW TSI Benzinmotor
Abb. 136 1,8 l/118 kW TSI Benzinmotor

1 Kühlmittelausgleichsbehälter 2 Scheibenwaschwasserbehälter 3 Motoröleinfüllöffnung 4 Motorölmessstab
5 Bremsflüssigkeitsbehälter 6 Batterie (unter einer Abdeckung)

Die Anordnung im Motorraum ist bei allen Benzin- und Dieselmotoren weitgehend identisch. Hinweis
Die Anordnung im Motorraum ist bei allen Benzin- und Dieselmotoren weitgehend identisch.

Motorölstand prüfen

Abb. 137 Ölmessstab
Abb. 137 Ölmessstab

Der Ölmessstab zeigt den Motorölstand an » Abb. 137.

Ölstand prüfen

› Sicherstellen, dass das Fahrzeug auf einer waagerechten Fläche steht und der Motor betriebswarm ist.

› Den Motor abstellen.

› Die Motorraumklappe öffnen.

› Ein paar Minuten warten, bis das Motoröl zurück in die Ölwanne fließt und den Ölmessstab herausziehen.

› Den Ölmessstab mit einem sauberen Tuch abwischen und bis zum Anschlag wieder hineinschieben.

› Den Ölmessstab anschließend wieder herausziehen und den Ölstand ablesen.

Ölstand im Bereich A

› Es darf kein Öl nachgefüllt werden.

Ölstand im Bereich B

› Es kann Öl nachgefüllt werden. Es kann vorkommen, dass der Ölstand danach im Bereich A liegt.

Ölstand im Bereich C

› Es muss Öl nachgefüllt werden. Es genügt, wenn der Ölstand danach im Bereich B liegt.

Es ist normal, dass der Motor Öl verbraucht. Abhängig von der Fahrweise und den Betriebsbedingungen kann der Ölverbrauch bis zu 0,5 l/1 000 km betragen. Während den ersten 5 000 Kilometern kann der Verbrauch auch darüber liegen.

Deshalb sollte der Ölstand in regelmäßigen Abständen, am besten nach jedem Tanken oder vor längeren Fahrten, geprüft werden.

Bei hoher Motorbeanspruchung, wie zum Beispiel bei langen Autobahnfahrten im Sommer, bei Anhängerbetrieb oder Passfahrten im Hochgebirge, empfehlen wir, den Ölstand im Bereich A - aber nicht darüber - zu halten.

Ein zu niedriger Ölstand wird durch die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument angezeigt, Motoröldruck Ölstand über den Ölmessstab prüfen. Entsprechend Öl nachfüllen.. In diesem Fall möglichst rasch den
Ölstand über den Ölmessstab prüfen. Entsprechend Öl nachfüllen.

■ Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb des Bereichs A » Abb. 137 liegen. Beschädigungsgefahr VORSICHT
■ Der Ölstand darf keinesfalls oberhalb des Bereichs A » Abb. 137 liegen. Beschädigungsgefahr der Abgasanlage!

■ Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Motoröl nicht möglich, die Fahrt nicht fortsetzen. Den Motor abstellen und fachmännische Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch nehmen, sonst kann es zu einem schwerwiegenden Motorschaden kommen.

Motorölspezifikationen. Hinweis
Motorölspezifikationen.

Motoröl nachfüllen

› Den Motorölstand prüfen.

› Den Deckel der Motoröleinfüllöffnung abschrauben.

› Das Öl gemäß der richtigen Spezifikation in 0,5 Liter-Portionen nachfüllen, Spezifikation und Motorölfüllmenge.

› Den Ölstand prüfen.

› Den Deckel der Öleinfüllöffnung sorgfältig wieder zuschrauben und den Messstab bis zum Anschlag hineinschieben.

Motoröl wechseln

Das Motoröl muss in den im Serviceplan angegebenen Intervallen oder nach der Service-Intervall-Anzeige gewechselt werden, Service-Intervall-Anzeige.

Es dürfen dem Motoröl keine Zusätze beigemischt werden - Gefahr von schwerwiegender VORSICHT
Es dürfen dem Motoröl keine Zusätze beigemischt werden - Gefahr von schwerwiegender Beschädigung der Motorteile! Schäden, die durch solche Mittel entstehen, sind von der Garantie ausgeschlossen.

Wenn Ihre Haut mit Öl in Kontakt gekommen ist, muss diese anschließend gründlich Hinweis
Wenn Ihre Haut mit Öl in Kontakt gekommen ist, muss diese anschließend gründlich gewaschen werden.

Kühlmittel

Das Kühlsystem ist werkseitig mit einem Kühlmittel befüllt.

Das Kühlmittel besteht aus Wasser mit 40 % Kühlmittelzusatz. Diese Mischung garantiert einen Frostschutz bis -25 °C und schützt das Kühl- und Heizungssystem vor Korrosion. Außerdem verhindert diese Kalkansatz und erhöht den Siedepunkt des Kühlmittels deutlich.

Die Konzentration des Kühlmittels darf aus diesem Grunde auch in der Sommerzeit bzw. in Ländern mit warmem Klima durch Nachfüllen von Wasser nicht verringert werden. Der Anteil des Kühlmittelzusatzes im Kühlmittel muss mindestens 40 % betragen. 40 %.

Ist aus klimatischen Gründen ein stärkerer Frostschutz erforderlich, kann der Kühlmittelzusatzanteil erhöht werden, aber nur bis 60 % (Frostschutz bis ca. -40 °C). Dann verringert sich der Frostschutz bereits wieder.

Fahrzeuge für Länder mit kaltem Klima erhalten bereits werkseitig Kühlmittel mit einem Frostschutz bis etwa -35 °C. Der Kühlmittelzusatzanteil sollte in diesen Ländern bei mindestens 50 % liegen.

Zum Nachfüllen empfehlen wir nur das Frostschutzmittel zu verwenden, dessen Bezeichnung auf dem Kühlmittelausgleichsbehälter aufgeführt ist » Abb. 138.

Kühlmittelfüllmenge

VORSICHT


■ Kühlmittelzusätze, die der richtigen Spezifikation nicht entsprechen, können vor VORSICHT
■ Kühlmittelzusätze, die der richtigen Spezifikation nicht entsprechen, können vor allem die Korrosionsschutzwirkung erheblich verringern.

■ Die durch Korrosion entstandenen Störungen können zu Kühlmittelverlust und in der Folge zu schwerwiegenden Motorschäden führen!

Bei Fahrzeugen mit einer Zusatzheizung (Standheizung und -lüftung) ist die Kühlmittelfüllmenge Hinweis
Bei Fahrzeugen mit einer Zusatzheizung (Standheizung und -lüftung) ist die Kühlmittelfüllmenge um ca. 1 l größer.

Kühlmittelstand prüfen

Abb. 138 Motorraum: Kühlmittelausgleichsbehälter
Abb. 138 Motorraum: Kühlmittelausgleichsbehälter

Der Kühlmittelausgleichsbehälter befindet sich im Motorraum.

› Den Motor abstellen.

› Die Motorraumklappe öffnen.

› Den Kühlmittelstand am Kühlmittelausgleichsbehälter prüfen » Abb. 138. Der Kühlmittelstand muss bei kaltem Motor zwischen den Markierungen B (min.) und A (max.) liegen. Bei warmem Motor kann er auch etwas über der Markierung A (max.) liegen.

Ein zu niedriger Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter wird von der Kontrollleuchte im Kombi-Instrument angezeigt. Dennoch empfehlen wir, den Kühlmittelstand, Kühlmitteltemperatur/Kühlmittelstand
regelmäßig direkt am Behälter zu prüfen. angezeigt. Dennoch empfehlen wir, den Kühlmittelstand
regelmäßig direkt am Behälter zu prüfen.

Kühlmittelverlust

Ein Kühlmittelverlust lässt in erster Linie auf Undichtigkeiten schließen. Es reicht nicht, lediglich Kühlmittel nachzufüllen. Das Kühlsystem unverzüglich von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.

Bei einem Fehler, der zur Motorüberhitzung führt, empfehlen wir, unverzüglich einen VORSICHT
Bei einem Fehler, der zur Motorüberhitzung führt, empfehlen wir, unverzüglich einen ŠKODA Vertragspartner aufzusuchen, anderenfalls können schwerwiegende Motorschäden entstehen.

Kühlmittel nachfüllen

› Den Motor abstellen.

› Den Motor abkühlen lassen.

› Einen Lappen auf den Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters » Abb. 138 legen und den Deckel vorsichtig abschrauben.

› Das Kühlmittel nachfüllen.

› Den Verschlussdeckel zuschrauben, bis dieser hörbar einrastet.

Falls Ihnen in einem Notfall nicht das vorgeschriebene Kühlmittel zur Verfügung steht, dann keinen anderen Zusatz einfüllen. In diesem Fall nur Wasser verwenden und das richtige Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Kühlmittelzusatz so bald wie möglich von einem Fachbetrieb wieder herstellen lassen.

Zum Nachfüllen nur neues Kühlmittel verwenden.

Das Kühlmittel nicht über die Marke A (max.) auffüllen » Abb. 138! Überschüssiges Kühlmittel wird bei Erwärmung durch das Überdruckventil im Verschlussdeckel des Kühlmittelausgleichsbehälters aus dem Kühlsystem gedrückt.

■ Der Kühlmittelzusatz und damit das gesamte Kühlmittel sind gesundheitsschädlich. ACHTUNG
■ Der Kühlmittelzusatz und damit das gesamte Kühlmittel sind gesundheitsschädlich. Den Kontakt mit dem Kühlmittel vermeiden. Die Kühlmittelausdünstungen sind auch gesundheitsschädlich. Daher den Kühlmittelzusatz im Originalbehälter immer sicher aufbewahren, besonders vor Kindern - Vergiftungsgefahr!

■ Wenn man Kühlmittelspritzer in die Augen bekommen hat, dann sofort die Augen mit klarem Wasser ausspülen und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

■ Lassen Sie sich auch unverzüglich ärztlich behandeln, falls Sie versehentlich Kühlmittel getrunken haben.

Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Kühlmittel nicht möglich, VORSICHT
Ist unter den gegebenen Bedingungen ein Auffüllen von Kühlmittel nicht möglich, die Fahrt nicht fortsetzen. Den Motor abstellen und einen ŠKODA Vertragspartner aufsuchen, anderenfalls können schwerwiegende Motorschäden entstehen.

Kühlerlüfter

Der Kühlerlüfter wird durch einen Elektromotor angetrieben und abhängig von der Kühlmitteltemperatur gesteuert.

Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Kühlerlüfter, und zwar auch unterbrochen, noch etwa 10 Minuten weiterlaufen.

Bremsflüssigkeitsstand prüfen

Abb. 139 Motorraum: Bremsflüssigkeitsbehälter
Abb. 139 Motorraum: Bremsflüssigkeitsbehälter

Der Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit befindet sich im Motorraum.

› Den Motor abstellen.

› Die Motorraumklappe öffnen.

› Den Bremsflüssigkeitsstand am Behälter prüfen » Abb. 139. Der Stand muss zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ liegen.

Ein geringfügiges Absinken des Flüssigkeitsstands entsteht im Fahrbetrieb durch die Abnutzung und automatische Nachstellung der Bremsbeläge und ist deshalb normal.

Sinkt der Flüssigkeitsstand jedoch innerhalb kurzer Zeit deutlich ab oder sinkt er unter die Markierung „MIN“, so kann die Bremsanlage undicht geworden sein. Ist der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig, wird das durch Aufleuchten der Kontrollleuchte . im Kombi-Instrument signalisiert, Bremsanlage
ACHTUNG.


Ist der Flüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung abgesunken, nicht weiterfahren ACHTUNG
Ist der Flüssigkeitsstand unter die MIN-Markierung abgesunken, nicht weiterfahren - Unfallgefahr! Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.

Bremsflüssigkeit wechseln

Die Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit an. Sie nimmt deshalb im Laufe der Zeit Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Ein zu hoher Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit kann Ursache von Korrosion in der Bremsanlage sein. Der Wassergehalt senkt außerdem den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit.

Die Bremsflüssigkeit muss einer der folgenden Normen bzw. Spezifikationen entsprechen: › VW 50114;
› FMVSS 116 DOT4.

Bei Verwendung zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspruchung der Bremsen ACHTUNG
Bei Verwendung zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei starker Beanspruchung der Bremsen zu Dampfblasenbildungen in der Bremsanlage kommen. Dadurch wird die Bremswirkung und somit die Fahrsicherheit stark beeinträchtigt.

Die Bremsflüssigkeit beschädigt den Fahrzeuglack. VORSICHT
Die Bremsflüssigkeit beschädigt den Fahrzeuglack.

Scheibenwaschanlage

Abb. 140 Motorraum: Scheibenwaschwasserbehälter
Abb. 140 Motorraum: Scheibenwaschwasserbehälter

Der Scheibenwaschwasserbehälter enthält die Reinigungsflüssigkeit für die Frontscheibe bzw. Heckscheibe und die Scheinwerferreinigungsanlage. Der Scheibenwaschwasserbehälter befindet sich im Motorraum.

Die Füllmenge des Behälters beträgt ca. 3 Liter, bei Fahrzeugen mit der Scheinwerferreinigungsanlage ca. 5,5 Liter.

Klares Wasser genügt nicht, um die Scheiben und Scheinwerfer intensiv zu reinigen.

Wir empfehlen daher, sauberes Wasser mit einem Scheibenreiniger zu verwenden, der den festsitzenden Schmutz entfernt (im Winter mit Frostschutz).

Auch wenn das Fahrzeug über beheizbare Scheibenwaschdüsen verfügt, sollten dem Waschwasser im Winter immer Frostschutz beigemischt werden.

Sollte einmal kein Scheibenreiniger mit Frostschutz zur Verfügung stehen, kann auch Spiritus verwendet werden. Der Spiritusanteil darf dabei nicht mehr als 15 % betragen. Es ist aber zu beachten, dass der Frostschutz bei dieser Konzentration nur bis -5 °C reicht.

■ Auf keinen Fall dürfen dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz oder andere Zusätze VORSICHT
■ Auf keinen Fall dürfen dem Scheibenwaschwasser Kühlerfrostschutz oder andere Zusätze beigemischt werden.

■ Ist das Fahrzeug mit einer Scheinwerferreinigungsanlage ausgerüstet, dürfen dem Scheibenwaschwasser nur solche Reinigungsmittel beigemischt werden, die die Polykarbonatbeschichtung der Scheinwerfer nicht angreifen.

Beim Nachfüllen der Flüssigkeit das Sieb nicht aus dem Scheibenwaschwasserbehälter Hinweis
Beim Nachfüllen der Flüssigkeit das Sieb nicht aus dem Scheibenwaschwasserbehälter nehmen, da es sonst zur Verschmutzung des Flüssigkeitsleitungssystems und dadurch zu Funktionsstörungen der Scheibenwaschanlage kommen kann.

Fahrzeugbatterie

Bei unsachgemäßer Handhabung der Fahrzeugbatterie kann es zu Beschädigungen kommen, deshalb empfehlen wir, sämtliche Arbeiten an der Fahrzeugbatterie von einem ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen.

Bei Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der elektrischen Anlage können Verletzungen, Verbrühungen, Unfall- und Brandgefahren entstehen. Deshalb müssen die nachfolgend aufgeführten Warnhinweise und die allgemein gültigen Sicherheitsregeln unbedingt beachtet werden.

■ Die Batteriesäure ist stark ätzend, sie ist daher äußerst sorgfältig zu behandeln. ACHTUNG
■ Die Batteriesäure ist stark ätzend, sie ist daher äußerst sorgfältig zu behandeln. Beim Umgang mit der Fahrzeugbatterie Schutzhandschuhe, Augen- und Hautschutz tragen. Ätzende Dämpfe in der Luft reizen die Atemwege und führen zu Bindehaut- und Atemwegentzündungen. Die Batteriesäure ätzt Zahnschmelz, nach Hautkontakt entstehen tiefe und lange heilende Wunden. Wiederholter Kontakt mit verdünnten Säuren verursacht Hauterkrankungen (Entzündungen, Geschwüre, Hautrisse). Bei Berührung mit Wasser verdünnen sich die Säuren unter erheblicher Wärmeentwicklung.

■ Die Fahrzeugbatterie nicht kippen, denn es kann Batteriesäure aus den Batterie- Entgasungsöffnungen herauslaufen. Augen durch Schutzbrille oder Schutzschild schützen! Es besteht Erblindungsgefahr! Bei Augenkontakt mit Batteriesäure sofort das betreffende Auge einige Minuten lang mit klarem Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

■ Säurespritzer auf der Haut oder Kleidung mit Seifenlauge möglichst bald neutralisieren und danach mit viel Wasser nachspülen. Bei verschluckter Säure sofort den Arzt aufsuchen.

■ Kinder von der Fahrzeugbatterie fernhalten.

■ Beim Laden der Fahrzeugbatterie wird Wasserstoff freigesetzt und es entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch. Eine Explosion kann auch durch Funken beim Abklemmen oder Lösen der Kabelstecker bei eingeschalteter Zündung verursacht werden.

■ Durch Überbrücken der Batteriepole (z. B. durch Metallgegenstände, Leitungen) entsteht ein Kurzschluss. Eventuelle Folgen bei Kurzschluss: Verschmelzungen von Bleistegen, Explosion und Batteriebrand, Säurespritzer.

■ Umgang mit offenem Feuer und Licht, Rauchen und Tätigkeiten, bei denen Funken entstehen, sind verboten. Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln und elektrischen Geräten vermeiden. Bei starken Funken droht Verletzungsgefahr.

■ Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage den Motor abstellen, die Zündung sowie alle elektrischen Verbraucher ausschalten und den Minuspol (-) der Batterie abklemmen. Wenn man Glühlampen wechseln möchte, reicht es, die jeweilige Leuchte auszuschalten.

■ Niemals eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeugbatterie aufladen - Explosions- und Verätzungsgefahr! Eine gefrorene Fahrzeugbatterie austauschen.

■ Die Starthilfe niemals bei Fahrzeugbatterien mit zu niedrigem Säurestand verwenden - Explosions- und Verätzungsgefahr!

■ Niemals eine beschädigte Fahrzeugbatterie verwenden - Explosionsgefahr! Eine beschädigte Fahrzeugbatterie umgehend erneuern.

■ Die Fahrzeugbatterie darf nur bei ausgeschalteter Zündung abgeklemmt werden, da VORSICHT
■ Die Fahrzeugbatterie darf nur bei ausgeschalteter Zündung abgeklemmt werden, da die elektrische Anlage (elektronische Bauteile) des Fahrzeugs sonst beschädigt werden kann. Beim Abklemmen der Batterie vom Bordnetz zuerst den Minuspol (-) der Batterie abklemmen. Erst danach den Pluspol (+) abklemmen.

■ Beim Anklemmen der Batterie zuerst den Pluspol (+) und dann den Minuspol (-) der Batterie anklemmen. Die Anschlusskabel dürfen keinesfalls vertauscht werden - Kabelbrandgefahr.

■ Darauf achten, dass die Batteriesäure nicht mit der Karosserie in Berührung kommt, es können Lackschäden entstehen.

■ Um die Fahrzeugbatterie vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem direkten Tageslicht aussetzen.

■ Wird das Fahrzeug für länger als 3 bis 4 Wochen nicht benutzt, kann die Fahrzeugbatterie entladen sein. Dies wird dadurch verursacht, dass einige Geräte auch im Ruhezustand Strom verbrauchen (z. B. Steuergeräte). Das Batterieentladung kann verhindert werden, indem der Minuspol der Batterie abgeklemmt oder die Batterie durchgehend mit sehr geringem Ladestrom aufgeladen wird.

■ Wird das Fahrzeug oft im Kurzstreckenverkehr verwendet, lädt sich die Fahrzeugbatterie nicht ausreichend auf und kann entladen werden.

Eine ausgesonderte Fahrzeugbatterie ist ein umweltschädlicher Sonderabfall. Deshalb Umwelthinweis
Eine ausgesonderte Fahrzeugbatterie ist ein umweltschädlicher Sonderabfall. Deshalb muss diese im Einklang mit den nationalen gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden.

Fahrzeugbatterien, die älter als 5 Jahre sind, sollte man ersetzen lassen. Hinweis
Fahrzeugbatterien, die älter als 5 Jahre sind, sollte man ersetzen lassen.

Batterieabdeckung

Abb. 141 Motorraum: Polyester-Abdeckung der Fahrzeugbatterie / Kunststoffabdeckung
Abb. 141 Motorraum: Polyester-Abdeckung der Fahrzeugbatterie / Kunststoffabdeckung der Fahrzeugbatterie

Die Batterie befindet sich im Motorraum in einer Polyester-Abdeckung 1 » Abb. 141 bzw. in einer Kunststoffabdeckung 2 .

› Die Batterieabdeckung in Pfeilrichtung 1 öffnen bzw. die Verrastung an der Seite der Batterieabdeckung in Pfeilrichtung 2 drücken, die Abdeckung nach oben klappen und entnehmen.

› Der Einbau der Batterieabdeckung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Der Rand der Polyester-Batterieabdeckung 1 wird bei Arbeiten an der Batterie zwischen Batterie und Seitenwand der Batterieabdeckung eingesteckt.

Batteriesäurestand prüfen

Abb. 142 Fahrzeugbatterie: Säurestandsanzeige
Abb. 142 Fahrzeugbatterie: Säurestandsanzeige

Wir empfehlen, den Säurestand regelmäßig von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen, insbesondere in den nachfolgenden Fällen.

› Bei hohen Außentemperaturen.

› Bei langen täglichen Fahrten.

› Nach jedem Aufladen, Fahrzeugbatterie laden.

Bei Fahrzeugen, die mit einer Fahrzeugbatterie mit einer Farbanzeige, dem sogenannten Magischen Auge » Abb. 142 ausgestattet sind, kann anhand der Verfärbung der Säurestand festgestellt werden.

Luftblasen können die Farbe der Anzeige beeinflussen. Deshalb vor der Prüfung vorsichtig auf die Anzeige klopfen.

› Schwarze Färbung - Säurestand ist in Ordnung.

› Farblose oder hellgelbe Färbung - zu niedriger Säurestand, die Batterie muss gewechselt werden.

■ Der Batteriesäurestand wird auch regelmäßig im Rahmen des Inspektions-Service Hinweis
■ Der Batteriesäurestand wird auch regelmäßig im Rahmen des Inspektions-Service bei einem ŠKODA Vertragspartner geprüft.

■ Bei Fahrzeugbatterien mit der Bezeichnung „AGM“ kann aus technischen Gründen der Säurestand nicht geprüft werden.

■ Fahrzeuge mit dem „START-STOPP“-System sind mit einem Batterie-Steuergerät zur Kontrolle des Energiestands zum wiederkehrenden Motorstart ausgestattet.

Winterbetrieb

Die Fahrzeugbatterie hat bei niedrigen Temperaturen nur noch einen Teil der Startleistung, die sie bei normalen Temperaturen hat.

Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperaturen wenig unter 0 °C gefrieren.

Wir empfehlen deshalb, die Batterie vor Beginn der Winterzeit von einem ŠKODA Vertragspartner prüfen und ggf. laden zu lassen.

Fahrzeugbatterie laden

Eine geladene Fahrzeugbatterie ist Voraussetzung für ein gutes Startverhalten.

› Die Zündung und alle elektrischen Stromverbraucher ausschalten.

› Nur beim „Schnellladen“: Beide Anschlusskabel abklemmen (erst „minus“, dann „plus“).

› Die Polzangen des Ladegeräts an die Batteriepole klemmen (rot = „plus“, schwarz = „minus“).

› Jetzt erst das Netzkabel des Ladegeräts in die Steckdose stecken und das Gerät einschalten.

› Am Ende des Ladevorgangs: Das Ladegerät ausschalten und das Netzkabel aus der Steckdose ziehen.

› Jetzt erst die Polzangen des Ladegeräts abnehmen.

› Ggf. die Anschlusskabel wieder an die Batterie klemmen (erst „plus“, dann „minus“).

Beim Laden mit geringen Stromstärken (z. B. mit einem Kleinladegerät) brauchen normalerweise die Anschlusskabel der Fahrzeugbatterie nicht abgenommen zu werden. In jedem Fall sind die Hinweise des Ladegerätherstellers zu beachten.

Bis zum vollständigen Laden der Fahrzeugbatterie ist ein Ladestrom von 0,1 der Batteriekapazität (oder niedriger) einzustellen.

Vor dem Laden mit hohen Stromstärken, dem sogenannten „Schnellladen“, müssen jedoch beide Anschlusskabel abgeklemmt werden.

Das „Schnellladen“ der Fahrzeugbatterie ist gefährlich, es erfordert ein spezielles Ladegerät und Fachkenntnisse. Wir empfehlen daher, das Schnellladen von Fahrzeugbatterien von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Beim Laden sollten die Verschlussstopfen der Fahrzeugbatterie nicht geöffnet werden.

Bei Fahrzeugen mit dem „START-STOPP“-System darf die Polklemme des Ladegeräts nicht VORSICHT
Bei Fahrzeugen mit dem „START-STOPP“-System darf die Polklemme des Ladegeräts nicht direkt an den Minuspol der Fahrzeugbatterie angeschlossen werden, sondern nur an die Motormasse.

Fahrzeugbatterie ab- bzw. anklemmen

Nach dem Ab- und Wiederanklemmen der Fahrzeugbatterie sind zunächst die folgenden Funktionen außer Betrieb bzw. können nicht mehr störungsfrei betrieben werden:

Funktion

Inbetriebnahme

Elektrische Fensterheber (Funktionsstörungen)  
Radio bzw. Navigationssystem - Codenummer eingeben siehe Bedienungsanleitung des Radios bzw. Navigationssystems
Uhrzeit einstellen  
Daten der Multifunktionsanzeige sind gelöscht  

Wir empfehlen, das Fahrzeug von einem ŠKODA Vertragspartner überprüfen zu lassen, Hinweis
Wir empfehlen, das Fahrzeug von einem ŠKODA Vertragspartner überprüfen zu lassen, damit die volle Funktionsfähigkeit aller elektrischen Systeme gewährleistet ist.

Fahrzeugbatterie ersetzen

Bei einem Batteriewechsel muss die neue Fahrzeugbatterie die gleiche Kapazität, Spannung, Stromstärke und die gleiche Größe haben. Geeignete Fahrzeugbatterietypen können bei einem ŠKODA Vertragspartner erworben werden.

Wir empfehlen, den Batteriewechsel bei einem ŠKODA Vertragspartner durchführen zu lassen, bei dem die neue Fahrzeugbatterie fachgerecht eingebaut und die ursprüngliche Batterie gemäß der nationalen gesetzlichen Bestimmungen entsorgt wird.

Automatische Verbraucherabschaltung

Durch das Bordnetzmanagement werden bei starker Belastung der Fahrzeugbatterie automatisch verschiedene Maßnahmen ergriffen, um ein Entladen der Fahrzeugbatterie zu verhindern. Das kann sich durch Folgendes bemerkbar machen.

› Die Leerlaufdrehzahl wird angehoben, damit der Generator mehr Strom in das Bordnetz liefert.

› Gegebenenfalls werden größere Stromverbraucher, z. B. Sitzheizung, Heckscheibenbeheizung, Spannungsversorgung der 12-Volt-Steckdose, in der Leistung begrenzt oder notfalls ganz abgeschaltet.

Auch trotz eventueller Eingriffe des Bordnetzmanagements kann es zur Entladung der Hinweis
Auch trotz eventueller Eingriffe des Bordnetzmanagements kann es zur Entladung der Fahrzeugbatterie kommen. Beispielsweise wenn die Zündung längere Zeit bei abgestelltem Motor oder das Stand- oder Parklicht bei längerem Parken eingeschaltet ist. Durch eine eventuelle Verbraucherabschaltung wird der Fahrkomfort nicht gefährdet, und diese Abschaltung wird vom Fahrer oft gar nicht wahrgenommen.

    Fahrzeugpflege und Fahrzeugreinigung
    Fahrzeugpflege Regelmäßige, sachkundige Pflege bewahrt den Nutzwert und dient der Werterhaltung Ihres Fahrzeugs. Außerdem kann diese auch eine der Voraussetzungen für die Durc ...

    Räder und Reifen
    Räder ACHTUNG ■ Neue Reifen haben während der ersten 500 km noch nicht die optimale Haftfähigkeit, es ist deshalb entsprechend vorsichtig zu fahren - Unfallgefahr! ■ N ...

    Andere Materialien:

    Sitzerhöhungen
    Ab einem Gewicht von 15 kg oder dem Alter von 4 Jahren kann ein Kind auf einer Sitzerhöhung Platz nehmen, die eine Anpassung des Sicherheitsgurts an den Körper des Kindes ermöglicht. Das Sitzkissen der Sitzerhöhung muss Beckengurtführungen aufweisen, damit der Sich ...

    Verkehrsmeldungen abhören
    - der Radiosender überträgt Verkehrsmeldungen (TA). - der Radiosender überträgt keine Verkehrsmeldungen (TA). - die Übertragung von Verkehrsmeldungen (TA) ist nicht aktiviert. Bei der Funktion TA (Traffi c Announcement) werden Verkehrsmeldungen vorrangig abgeh&oum ...

    Sicherungen-Schalter
    Lassen Sie den Sicherungen-Schalter stets in der Stellung ON (EIN). Wenn Sie den Schalter in die Stellung OFF (AUS) bringen, müssen einige Funktionen (Audioanlage, Borduhr etc.) neu eingerichtet werden. Außerdem funktioniert möglicherweise die Fernbedienung (oder der Sma ...

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