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Mazda 3: Vorsichtsmaßnahmen für Kinderrückhaltesysteme - Kinderrückhaltesysteme - Wichtige Ausrüstungen für die
Sicherheit - Mazda3 BetriebsanleitungMazda 3: Vorsichtsmaßnahmen für Kinderrückhaltesysteme

Für Kinder muss unbedingt ein Kinderrückhaltesystem verwendet werden.

Mazda empfi ehlt, ein Original-Mazda-Kinderrückhaltesystem oder ein anderes Kinderrückhaltesystem zu verwenden, das den Bestimmungen UNECE*1 44 entspricht.

Wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Mazda-Vertragshändler, wenn Sie ein Original- Mazda-Kinderrückhaltesystem erwerben möchten.

Für spezielle Anforderungen zur Sicherheit von mitfahrenden Kindern müssen die örtlichen Vorschriften und Gesetze beachtet werden.

*1 UNECE bedeutet Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (United Nations Economic Commission for Europe).

Das Kinderrückhaltesystem muss dem Alter und der Körpergröße des Kindes entsprechen, die geltenden Gesetze und die Anweisungen des Herstellers des Kinderrückhaltesystems müssen sorgfältig eingehalten werden.

Ein Kind, für dessen Körpergröße kein Rückhaltesystem erhältlich ist, muss auf einem Rücksitz mit dem Sicherheitsgurt festgeschnallt werden.

Ein Kinderrückhaltesystem muss auf dem Rücksitz installiert werden.

Aus Statistiken geht hervor, dass für Kinder bis zu 12 Jahren der Rücksitz der sicherste Platz ist, insbesondere wenn ein Insassen-Rückhaltesystem (Airbags) vorhanden ist.

Ein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem darf NIE auf dem Beifahrersitz mit aktiviertem Airbag verwendet werden. Auch für andere Kinderrückhaltesysteme sollte der Beifahrersitz möglichst vermieden werden.

In gewissen Modellen ist ein Deaktivierungsschalter vorhanden, mit dem das Auslösen des Beifahrerairbags ausgeschaltet werden kann. Schalten Sie den Deaktivierungsschalter für den Beifahrersitz nicht aus, ohne vorher den Abschnitt "Deaktivierungsschalter für Beifahrerairbag" (Seite 2-49 ) gelesen zu haben.

WARNUNG

Ein richtiges Kinderrückhaltesystem verwenden: Für einen wirkungsvollen Schutz im Falle eines Aufpralls oder einer Notbremsung muss ein richtiges Kinderrückhaltesystem bzw. die Sicherheitsgurte entsprechend dem Alter und der Körpergröße verwendet werden. Ein nicht angeschnalltes Kind kann sich im Falle eines Aufpralls schwere Verletzungen mit eventuell sogar tödlichen Folgen zuziehen.

Die Anweisungen des Herstellers zum Festschnallen des Kinderrückhaltesystems beachten: Ein nicht gesichertes Kinderrückhaltesystem ist gefährlich. Bei einer Notbremsung oder einem Aufprall können das Kind oder andere Mitfahrer schwer oder sogar lebensgefährlich verletzt werden. Kontrollieren Sie deshalb, ob das Kinderrückhaltesystem entsprechend den Anweisungen des Herstellers richtig gesichert ist. Bei Nichtverwendung sollte das Kinderrückhaltesystem aus dem Fahrzeug ausgebaut, mit einem Sicherheitsgurt festgeschnallt oder an beiden Isofi x- Verankerungen und an der entsprechenden Gurtverankerung befestigt werden.

Ein Kind muss immer mit einem geeigneten Kinderrückhaltesystem gesichert werden: Es ist sehr gefährlich, während der Fahrt ein Kind in den Armen zu halten. Im Falle einer Notbremsung oder eines Aufpralls ist auch eine kräftige Person nicht in der Lage, ein Kind festzuhalten, so dass eine große Verletzungsgefahr mit sogar tödlichen Folgen für das Kind und die anderen Fahrzeuginsassen besteht. Selbst bei einem mittelschweren Aufprall kann das Kind den Auswirkungen des Airbags ausgesetzt sein und sich schwere Verletzungen mit sogar tödlichen Folgen zuziehen oder anderen zufügen.

Besondere Gefahr! Verwenden Sie auf dem Beifahrersitz niemals ein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem, wenn ein Airbag vorhanden ist, der ausgelöst werden kann: Verwenden Sie auf einem mit einem AKTIVEN AIRBAG geschützten Sitz NIEMALS ein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem, weil für das KIND eine Gefahr von SCHWEREN oder sogar TÖDLICHEN VERLETZUNGEN besteht.

Bei Fahrzeugen mit einem Beifahrerairbag ist der nachstehend gezeigte Warnaufkleber angebracht. Mit diesem Warnaufkleber werden Sie daran erinnert, dass auf dem Beifahrersitz kein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem installiert werden darf.


Selbst bei einem mittelschweren Aufprall kann ein Kinderrückhaltesystem durch den ausgelösten Airbag stark nach hinten gestoßen werden, so dass sich das Kind schwere Verletzungen mit sogar tödlichen Folgen zuziehen kann. Falls Ihr Fahrzeug mit einem Deaktivierungsschalter für den Beifahrerairbag ausgerüstet ist, muss der Schalter immer in die Position "OFF" gestellt werden, wenn auf dem Beifahrersitz ein nach hinten gerichtetes Kinderrückhaltesystem installiert wird.


Auf dem Beifahrersitz darf ein nach vorne gerichtetes Kinderrückhaltesystem nur installiert werden, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt: Bei einem Aufprall kann sich ein Kind durch die vom ausgelösten Airbag auftretenden Kräfte schwere oder sogar lebensgefährliche Verletzungen zuziehen. Falls auf dem Beifahrersitz ein nach vorne gerichtetes Kinderrückhaltesystem installiert wird, muss der Beifahrersitz ganz nach hinten geschoben werden und der Beifahrerairbag- Deaktivierungsschalter muss in die Position "OFF" gestellt werden. Siehe "Deaktivierungsschalter für Beifahrerairbag" (Seite 2-49 ).


Erlauben Sie niemandem insbesondere keinem Kind sich über oder gegen das Seitenfenster zu lehnen, wenn das Fahrzeug mit Seiten- und Kopf-Schulter-Airbags ausgerüstet ist: Es ist gefährlich, sich über oder gegen das Seitenfenster, den Vordersitzbereich, die vorderen und hinteren Fenstersäulen, die Dachkante auf beiden Seiten und die Seite des Seitenairbagausdehnungsraums zu lehnen, selbst bei Verwendung eines Kinderrückhaltesystems. Bei einem Aufprall kann sich ein Kind, das sich nicht in der richtigen Sitzposition befi ndet, durch die vom ausgelösten Airbag auftretenden Kräfte schwere oder sogar lebensgefährliche Verletzungen zuziehen. Beim Anlehnen gegen die Vordertür kann der Ausdehnungsraum für den Seiten- und den Kopf-Schulter-Airbag blockiert werden, so dass der Airbag keinen zusätzlichen Schutz gewähren kann. Aus diesem Grund ist für Kinder der Rücksitz sicherer als ein mit einem Beifahrerairbag und einem Seitenairbag geschützten Beifahrersitz. Erlauben Sie deshalb Kindern niemals, sich über oder gegen die Seitenfenster zu lehnen, auch wenn das Kind mit einem Kinderrückhaltesystem gesichert ist.

Mit einem Sicherheitsgurt nicht mehr als eine Person anschnallen: Es ist gefährlich, mit einem Sicherheitsgurt mehr als eine Person anzuschnallen. Im Falle eines Aufpralls können die auftretenden Kräfte nicht richtig verteilt werden, so dass die Personen gegeneinander gedrückt werden und sich schwer verletzen können. Aus diesem Grund darf mit einem Sicherheitsgurt nicht mehr als eine Person angeschnallt werden. Beim Fahren müssen die Insassen immer richtig angeschnallt sein.

Der Halteriemen und die Riemenverankerung dürfen nur für ein Kinderrückhaltesystem verwendet werden: Die Verankerungen für Kinderrückhaltesysteme sind nur für die Aufnahme der Kräfte eines richtig installierten Kinderrückhaltesystems vorgesehen. Unter keinen Umständen dürfen diese Verankerungen zur Befestigung von Sicherheitsgurten, Kabelbäumen oder anderen Gegenständen verwendet werden.

Zum Anbringen des Halteriemens muss die Kopfstütze immer entfernt werden: Es ist gefährlich, den Halteriemen über die Kopfstütze zu führen. Bei einem Aufprall kann der Halteriemen von der Kopfstütze abrutschen, so dass sich die Befestigung des Kinderrückhaltesystems lockert. Dadurch kann das Kinderrückhaltesystem verschoben werden und dem Kind können schwere oder sogar lebensgefährliche Verletzungen zugefügt werden.

VORSICHT

Bei sonnigem Wetter kann ein Sicherheitsgurt oder ein Kinderrückhaltesystem in einem geschlossenen Fahrzeug sehr heiß werden. Kontrollieren Sie daher vorsichtig, um zu vermeiden, dass sich jemand beim Berühren Verbrennungen zuzieht.

HINWEIS

Ihr Fahrzeug ist mit ISOFIX-Verankerungen zur Befestigung von ISOFIXKinderrückhaltesystemen auf den Rücksitzen ausgerüstet. Für die Befestigung eines Kinderrückhaltesystems mit diesen Verankerungen wird auf den Abschnitt "Befestigung von Kinderrückhaltesystemen mit den Isofi x-Verankerungen" auf Seite 2-40 verwiesen.

    Kinderrückhaltesysteme
    ...

    Einbau eines Kinderrückhaltesystems
    ...

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